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„Goebbels lässt grüßen.“ Der Kölner Kirchenrichter Gero Weishaupt bemerkte am Montag auf Facebook, dass das Kölner Domradio mit Nazi-Propagandamethoden arbeitet. „Goebbels lässt grüßen“, schrieb …More
„Goebbels lässt grüßen.“ Der Kölner Kirchenrichter Gero Weishaupt bemerkte am Montag auf Facebook, dass das Kölner Domradio mit Nazi-Propagandamethoden arbeitet. „Goebbels lässt grüßen“, schrieb Weishaupt. Seine Kritik bezog sich auf einen Beitrag um die Finanzierung der von Kardinal Woelki errichteten Kölner Hochschule für Theologie. Deren Finanzbedarf übersteigt den geplanten Ansatz um mehrere Millionen Euro. Weishaupt weist darauf hin, dass auch das Kölner Domradio von der Erzdiözese finanziert wird.

Nazivergleich: Rücktrittsforderung gegen Kölner Kirchenrichter - katholisch.de

Distanzier-Zirkus. Auf den Nazi-Vergleich folgte der übliche Distanzier-Zirkus. Am Dienstag wurde Weishaupt sinnloserweise bei der Staatsanwaltschaft Köln angezeigt. Am Mittwoch fordert der konservative Bonner Stadtdechant Wolfgang Picken vom Erzbistum Köln, Weishaupt öffentlich zu ermahnen und sich von ihm zu distanzieren. Picken findet, dass sich die Kirche solche – Zitat – „Niveaulosigkeiten“ nicht leisten könne. Er forderte sogar eine Überprüfung, ob Weishaupt, der seit 2013 als hauptamtlicher Diözesanrichter am Kölner Offizialat tätig ist, über die „hinreichende Integrität“ für diese Aufgabe verfüge.

Abschwör-Rituale. Das Erzbistum Köln gab bekannt, dass bereits ein Gespräch mit Weishaupt stattgefunden habe. Weishaupt habe um Entschuldigung für seine Aussage gebeten. Weishaupt selbst schrieb am Dienstag auf Facebook, dass sein Vergleich unangemessen gewesen sei. Er nehme die Charakterisierung zurück. Am Mittwochnachmittag beteuerte Weishaupt in einer Erklärung erneut, dass sein Vergleich – Zitat – „völlig unangemessen“ gewesen sei. Er treffe in keiner Weise auf die journalistische Arbeit des Domradio zu. Er habe dessen Arbeit nicht disqualifizieren wollen. Zudem würden sich Vergleiche mit einer Person aus dem Dritten Reich grundsätzlich verbieten.

Jenseits der Medien-Bubble. Auf Facebook springen viele Kommentare Weishaupt zur Seite. Einer schreibt: „Heute sind die zugelassenen Meinungskorridore sehr eng. Da muss man schon aufpassen.“ Ein Zweiter: „Wem gehen nicht langsam oder ab und zu mal die Nerven durch, angesichts des geradezu infernalen Trommelfeuers von Seiten der Kirchenzerstörer.“ Eine Dritte: „Diese permanenten Entschuldigungen machen es nur schlimmer. Der Vergleich hat schon gepasst.“
2 more comments from geringstes Rädchen
alfredus
Finsternisse ... ? Diese Finsternisse in der Kirche sind ein Vorzeichen auf die noch kommenden " drei finsteren Tage " die alles an Dunkelheit überbieten werden, was bisher dunkel war ! Licht gibt es nur durch geweihte Kerzen. Um den Zorn Gottes nicht zu sehen, darf niemand ins Freie gehen, er wäre sofort tot. Auch hier rettet nur das Gebet ! Diese immer wieder angekündigten finsteren Tage, werde…More
Finsternisse ... ? Diese Finsternisse in der Kirche sind ein Vorzeichen auf die noch kommenden " drei finsteren Tage " die alles an Dunkelheit überbieten werden, was bisher dunkel war ! Licht gibt es nur durch geweihte Kerzen. Um den Zorn Gottes nicht zu sehen, darf niemand ins Freie gehen, er wäre sofort tot. Auch hier rettet nur das Gebet ! Diese immer wieder angekündigten finsteren Tage, werden wie eine Ernte sein, wo die Spreu vom Weizen getrennt werden wird. Danach wird die Sonne wieder scheinen und es wird Frieden sein ! Wohl dem der das noch erlebt ... !
Melchiades
Mal eine Frage am Rande. Gibt es einen Grund weshalb ihr der Beitrag über das Schreiben von der BKK ProVita an das Plau - Ehrlich- Instutut verschwunden ist ?
elisabethvonthüringen
Gebet am Freitag
Es sind Finsternisse entstanden, als die Juden den Herrn Jesus gekreuzigt hatten. Und um die neunte Stunde rief der Herr Jesus mit lauter Stimme: „Mein Gott! Mein Gott! Warum hast Du mich verlassen?“ Und mit geneigtem Haupte gab Er Seinen Geist auf.
Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus, und preisen Dich;
denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die ganze Welt erlöst.
elisabethvonthüringen
Eleonore Schönborn mit 101 Jahren verstorben

Eleonore Schönborn, die Mutter von Kardinal Christoph Schönborn, ist heute im 102. Lebensjahr verstorben. Sie sei im Vorarlberger Montafon „im Kreis der Familie friedlich entschlafen, gestärkt durch die heiligen Sakramente“, teilte der Wiener Erzbischof gegenüber Kathpress mit.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at
Solimões
Ich könnte mir solche Nachrichten gut ersparen.
alfredus
Man hat Kardinal Woelki soweit demontiert, dass es ein Wunder wäre, würde man ihn wieder voll akzeptieren, zumal er auch ein Dorn in den Augen seiner Mitbrüder ist ... ! Es ist nicht von Segen, wenn in der Kirche gestritten wird und viele Meinungen aufeinander prallen ! So ist auch der synodale Weg nicht nur von einem Irrweg geprägt, sondern von Uneinigkeit zwischen dem Vorsitzenden Bätzing …More
Man hat Kardinal Woelki soweit demontiert, dass es ein Wunder wäre, würde man ihn wieder voll akzeptieren, zumal er auch ein Dorn in den Augen seiner Mitbrüder ist ... ! Es ist nicht von Segen, wenn in der Kirche gestritten wird und viele Meinungen aufeinander prallen ! So ist auch der synodale Weg nicht nur von einem Irrweg geprägt, sondern von Uneinigkeit zwischen dem Vorsitzenden Bätzing und einigen Bischöfen die sich nicht ganz vereinnahmen lassen wollen. Kardinal Woelki gehört zu der Minderheit, die nicht ganz von der Lehre abrücken werden !
Tradition und Kontinuität
Kardinal Woelki gehört zu der Minderheit, die nicht ganz von der Lehre abrücken werden !
Darum ist er so wichtig. Wir müssen jetzt die guten Bischöfe, Woelki. Hanke, Voderholzer, und andere, die ich nicht so kenne, mit all unseren Kräften unterstützen.
Tradition und Kontinuität
Es wird Zeit, dass Woelki zurückkehrt und wieder Ordnung in den Laden bringt.
Dlauhobetzky von Dlauhobetz
Woelki beginnt damit in dem er gleich Termine absagt, Eminenz ist nur mehr Staffage
Stelzer
Gero Weishaupt (ein leider eingeknickter Held)
Das Kölner Domradio ist mit dem Goebbels-Vergleich absolut korrekt bezeichnet
Dlauhobetzky von Dlauhobetz
Es zeigt eines, der Erzbischof von Köln hat nichts mehr zu melden
dazu soll jeder stehen wie er will
elisabethvonthüringen
Ist das Kölner Domradio ein "Propagandaorgan"?

vor 1 Stunden in Deutschland, 1 Lesermeinung

Kirchenrechtler Weishaupt bezeichnet Kölner Domradio als „Propagandaorgan" und vergleicht dies auch mit Nazi-Propaganda. Später entschuldigt er sich dafür, das Erzbistum Köln möchte ihn trotzdem als Diözesanrichter beurlauben
Stelzer
Ja Propanda für das Frauenpriestertum gegen das Zölibat gegen Woelki etc