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Das ist die Position von Erzbischof Lefebvre und derer, die ihm folgen.

Bitte in Ruhe durchlesen.

Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens, und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am Ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit.

Wir lehnen es dagegen ab und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die eindeutig im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in allen daraus hervorgegangen Reformen zum Durchbruch kam. Alle diese Reformen haben in der Tat an der Zerstörung der Kirche, am Ruin des Priestertums, an der Vernichtung des heiligen Meßopfers und der Sakramente, am Erlöschen des religiösen Lebens, am naturalistischen und teilhardistischen Unterricht an den Universitäten, in den Priesterseminaren und in der Katechese beigetragen und weitergewirkt. Der Unterricht, der aus dem Liberalismus und dem Protestantismus hervorgegangen ist, wurde bereits einige Male vom Lehramt der Kirche feierlich verurteilt.

Keine Autorität, auch nicht die höchste Autorität in der Hierarchie, kann uns zwingen, unseren Glauben, der vom Lehramt der Kirche seit neunzehn Jahrhunderten eindeutig formuliert und verkündet wurde, aufzugeben oder zu schmälern.

Der hl. Paulus sagt: „Allein, wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündete, als wir euch verkündet haben, der sei ausgestoßen!“ (Gal 1, 8). Besteht die Möglichkeit, daß uns der Heilige Vater dies heute ins Gedächtnis ruft? Wenn sich zwischen seinen Worten und seinen Taten auch ein gewisser Widerspruch ergibt, zum Beispiel bei den Akten der Dikasterien ((Die römischen Kurienkongregationen)), dann wählen wir das, was immer gelehrt wurde. Gegenüber den zerstörerischen Neuerungen in der Kirche stellen wir uns taub. Man kann nicht tiefgreifende Veränderungen auf dem Gebiet der „lex orandi“ – „der Liturgie“ vornehmen, ohne dadurch die „lex credendi“ – „das Glaubensgesetz“ zu verändern. Die neue Messe beinhaltet einen neuen Katechismus, ein neues Priestertum, neue Seminare, neue Universitäten und eine charismatische, pentekostalische Kirche. Alle diese Dinge sind der Rechtgläubigkeit und dem Lehramt aller Zeiten entgegengesetzt.

Diese Reform geht vom Liberalismus und vom Modernismus aus und ist völlig vergiftet. Sie stammt aus der Häresie und führt zur Häresie. Dies ist selbst dann der Fall, wenn nicht alle ihre Akte direkt häretisch sind! Jedem wachen und treuen Katholiken ist es daher unmöglich, diese Reform anzunehmen und sich ihr, in welcher Weise auch immer, zu unterwerfen.

Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht, um unseres Heiles willen, in der kategorischen Weigerung der Annahme der Reform. Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung unter dem Stern des Lehramtes aller Zeiten fort, ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll. Wir sind davon überzeugt, daß wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papst und den zukünftigen Generationen keinen größeren Dienst erweisen können.

Wir halten an allem fest, was von der Kirche aller Zeiten und vor dem modernistischen Einfluß des Konzils geglaubt und im Glauben praktiziert wurde: An der Sittenlehre, am Kult, am Katechismusunterricht, an der Priesterausbildung, an den kirchlichen Institutionen und an allem, was in den Büchern kodifiziert niedergeschrieben wurde. Wir warten darauf, daß das wahre Licht der Tradition die Finsternis zerstreut, welche den Himmel des Ewigen Rom verdunkelt.
Unser Handeln ist durch die Gnade Gottes und durch die Hilfe der allerseligsten Jungfrau Maria, des hl. Joseph und des hl. Papst Pius X. geprägt. Daher sind wir überzeugt, der römisch-katholischen Kirche sowie allen Nachfolgern Petri treu zu bleiben und so „fideles dispensatores mysteriorum Domini Nostri Jesu Christi in Spiritu Sancto“ zu sein. Amen.

+ Marcel Lefebvre
Rom, 21. November 1974
am Fest Mariä Opferung
sudetus
oh Erzbischof, wenn du wüßtest was deine " Söhne" da draus gemacht haben ! Ich war Ende des Jahres in Econe, ich war ERSCHÜTTERT über den Zustand des Grabes von Erzb. Lefebvre! Keine einzige Kerze, kein Blümchen, nicht einmal ein Tannenzweig oder etwas in der Grabkapelle, auf dem Altar dort kein Tuch, die Fatima-Madonna im Eck dreckig und voll Spinnweben.... das ganze vergammelt wie eine …More
oh Erzbischof, wenn du wüßtest was deine " Söhne" da draus gemacht haben ! Ich war Ende des Jahres in Econe, ich war ERSCHÜTTERT über den Zustand des Grabes von Erzb. Lefebvre! Keine einzige Kerze, kein Blümchen, nicht einmal ein Tannenzweig oder etwas in der Grabkapelle, auf dem Altar dort kein Tuch, die Fatima-Madonna im Eck dreckig und voll Spinnweben.... das ganze vergammelt wie eine Autogarage in der man alte Reifen aufbewahrt, der Weihwasserkübel leer und starrte vor Grünspan und Kalk- also unter aller Kanone ! In der Seminarkirche kein Christbaum, kein Jesukind, nichts. Ein Charme wie in einer protestantischen Kirche. Man könnte weinen.
Auch in der Verweigerung der römisch-katholischen Kirche sowie allen Nachfolgern Petri treu -
eine bewundernswerte Haltung.
Das finde ich auch.
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Erzbischof Lefebvre:

"Ich sehe nur eine Art von Ökumenismus, jenen, der vom Konzil gefördert wurde, der den Respekt und die Zusammenarbeit mit den falschen Religionen unterstreicht, die so auf dieselbe Stufe gestellt werden. Hier ist eine neue Auffassung aufgezwungen worden, die im Widerspruch zur Tradition steht. An die Stelle der „missionarischen“ Kirche tritt die neue „ökumenische“ Kirche. …More
Erzbischof Lefebvre:

"Ich sehe nur eine Art von Ökumenismus, jenen, der vom Konzil gefördert wurde, der den Respekt und die Zusammenarbeit mit den falschen Religionen unterstreicht, die so auf dieselbe Stufe gestellt werden. Hier ist eine neue Auffassung aufgezwungen worden, die im Widerspruch zur Tradition steht. An die Stelle der „missionarischen“ Kirche tritt die neue „ökumenische“ Kirche. Das Treffen von Assisi gibt dieser neuen Kirche eine Weihe, und das ist ungeheuerlich, das ist skandalös. Andererseits ist dieser Initiative etwas Bezeichnendes vorausgegangen: Vor fast einem Jahrhundert, nämlich 1894 in Chicago, fand ein spektakulärer Kongress der Weltreligionen statt, an dem auch die amerikanischen katholischen Bischöfe teilnahmen.

Vergleicht man ihre Ansprachen damals mit derjenigen, welche der Papst im letzten Dezember über das Thema „Der Geist von Assisi“ an die Kardinäle richtete, dann erkennt man beeindruckende Übereinstimmungen. Vor einem Jahrhundert jedoch verurteilte Papst Leo XIII. uneingeschränkt die Teilnahme der Bischöfe der Vereinigten Staaten an diesem Kongress in Chicago. Nein, es ist ein Skandal, eine öffentliche Gotteslästerung: Denken Sie an die katholischen Missionare, die in Afrika im Fernsehen die Vertreter der animistischen Religionen in Assisi beten sahen, auf Einladung des Papstes... In welchem Geist sollen sie denn ihr schwieriges Werk der Evangelisierung in einer Umwelt fortsetzen, die heidnischen Riten folgt? Wenn man sein Heil auch ohne die Bekehrung zu Christus in der Kirche wirken kann und dabei weiterhin seine falschen Götter anbetet, welchen Sinn hat denn dann noch die Mission? Alle Religionen sind gleich, sind gut... Wenn dieser Papst in den Zeiten der römischen Verfolgung in den ersten Jahrhunderten gelebt hätte, dann hätte das Christentum vielleicht einen respektablen Platz im Pantheon der Religionen gefunden..."

aus einem Interview
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Die für mich pers immer noch eine der schönsten Aussagen des ehrwürdigen Erzbischofes:„Wir haben keinen anderen Ehrgeiz, als heilige Priester heranzubilden, so wie sie Unser Herr herangebildet hat. Die heiligen Traditionen der Kirche sind einfach und klar auf diesem Gebiet, das ihr wesentliches ist.“
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Dadurch, daß der Erzbischof sich in der Darlegung seiner Position auf Gal. 1,8 bezieht, hat er eigentlich die Sedisvakanz verkündet, denn wer anathema ist, hat auch kein Amt mehr in der Kirche.
Er hat sich nicht festgelegt, sondern in Erwägung gezogen.
@Eugenia-Sarto ; das meine Liebe, ist genau der Punkt! Dadurch, daß er sich auf Gal. 1,8 hat er sich festgelegt, ohne es zu wissen. Sicher war die Entscheidung damals schwer, aber wenn man die Lehre des Inhabers des lebendigen Lehramtes ablehnt, lehnt man auch ihn selbst ab. Das ist aber moraltheologisch nur denkbar, wenn man sich offen dazu bekennt (aus einem gegebenen Anlaß natürlich), daß …More
@Eugenia-Sarto ; das meine Liebe, ist genau der Punkt! Dadurch, daß er sich auf Gal. 1,8 hat er sich festgelegt, ohne es zu wissen. Sicher war die Entscheidung damals schwer, aber wenn man die Lehre des Inhabers des lebendigen Lehramtes ablehnt, lehnt man auch ihn selbst ab. Das ist aber moraltheologisch nur denkbar, wenn man sich offen dazu bekennt (aus einem gegebenen Anlaß natürlich), daß der dieser Inhaber das lebendige Lehramt nicht länger vertreten kann und dessen ledig ist. Man kann hier nicht indifferent sein, weil die peremptorischen Urteile des lebendigen Lehramtes das Gewissen innerlich binden. Wenn also das Gegenteil dessen gelehrt wird, was Dogma ist und man sich auf Gal. 1,8 berufen kann, dann muß man auch öffentlich dazu auffordern, daß der Usurpator entfernt wird.
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Heute würde der Erzbischof sicher die Entfernung des "Ursurpators" verlangen. Meinen Sie nicht?
Und Sie, @Maximos101 , sind sicherlich auch dafür.
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Sancta
@Maximos101
Kann es nicht ein bisschen einfacher gehen?
Ein nicht katholik ist nicht Mitglied der kirche und hat demnach auch kein amt inne
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M.RAPHAEL
Wunderbar. Danke.
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Ein ganz feiner Bischof und erfahrener Afrika- Missionar mit Klarheit.
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Edle Worte, die wirklich zutreffen.
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Ischa
"Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht, um unseres Heiles willen, in der kategorischen Weigerung der Annahme der Reform. Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung unter dem Stern des Lehramtes aller Zeiten fort, ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll. Wir sind davon überzeugt, daß wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papst und …More
"Die einzige Haltung der Treue gegenüber der Kirche und der katholischen Lehre besteht, um unseres Heiles willen, in der kategorischen Weigerung der Annahme der Reform. Deshalb setzen wir unser Werk der priesterlichen Ausbildung unter dem Stern des Lehramtes aller Zeiten fort, ohne Bitterkeit, Rebellion oder Groll. Wir sind davon überzeugt, daß wir der heiligen katholischen Kirche, dem Papst und den zukünftigen Generationen keinen größeren Dienst erweisen können."

Grossartig, dass Sie dass veröffentlicht haben! Vielen Dank!
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