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Kardinal Marx: Entscheidung von Franziskus "hat mich überrascht"

Kardinal Reinhard Marx von München will nach seinem von Franziskus abgelehnten Amtsverzicht "nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen".

"Die Antwort des Heiligen Vaters hat mich überrascht", sagt Marx. "Ich habe nicht damit gerechnet, dass er so schnell reagieren würde und auch seine Entscheidung, dass ich meinen Dienst als Erzbischof von München und Freising weiter fortführen soll, habe ich so nicht erwartet."

Erklärung von Kardinal Marx im Wortlaut:

„Die Antwort des Heiligen Vaters hat mich überrascht. Ich habe nicht damit gerechnet, dass er so schnell reagieren würde und auch seine Entscheidung, dass ich meinen Dienst als Erzbischof von München und Freising weiter fortführen soll, habe ich so nicht erwartet. Ich bin bewegt über die Ausführlichkeit und den sehr brüderlichen Ton seines Briefes und spüre, wie sehr er mein Anliegen versteht und aufgenommen hat. Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.

Das bedeutet für mich und unsere gemeinsame Arbeit im Erzbistum München und Freising aber auch, zu überlegen, welche neuen Wege wir gehen können – auch angesichts einer Geschichte des vielfältigen Versagens –, um das Evangelium zu verkünden und zu bezeugen. Dabei steht der Bischof nicht allein und ich werde in den nächsten Wochen darüber nachdenken, wie wir gemeinsam noch mehr zur Erneuerung der Kirche hier in unserem Erzbistum und insgesamt beitragen können; denn der Papst greift vieles auf, was ich in meinem Brief an ihn benannt habe, und gibt uns wichtige Impulse. Es bleibt bei dem, was ich auch in meiner Erklärung unterstrichen habe: dass ich persönlich Verantwortung tragen muss und auch eine ‚institutionelle Verantwortung‘ habe, gerade angesichts der Betroffenen, deren Perspektive noch stärker einbezogen werden muss.

Ich empfinde diese Entscheidung des Papstes als große Herausforderung. Danach einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen, kann nicht der Weg für mich und auch nicht für das Erzbistum sein.“
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Marx will wie König Saul nicht erkennen, dass seine Zeit schon vorbei ist... Möge er nicht so enden wie Saul. Tritt ab Mietling!

Vates

Bla-bla in Reinkultur; Marx bleibt Marx..... .

Thomas Moore

"Ich bin bewegt über die Ausführlichkeit und den sehr brüderlichen Ton seines Briefes und spüre, wie sehr er mein Anliegen versteht und aufgenommen hat. Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe."
Die Dornenvögel, erste Staffel.
Homo - Verliebte
Achtung Tränenzieher

Eva

"überrascht", "bewegt", "spüre", "empfinde" - tatsächlich viel Gefühl.

romanza66

Dem glaube ich ebenso wie Bergoglio kein Wort

a.t.m

Also eines bin ich mir bewusst, seine Eminenz Reinhard Kardinal Marx ist ein intelligenter und schlauer Wolf im Schafskleid. Kommt nun das Gutachten der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (welches ja im Sommer veröffentlicht werden soll) zu dem Ergebnis, das auch seine Eminenz in die Missbrauchsfälle verstrickt ist und dieser auch Schuldhaft gehandelt hat, so kann dieser nun auf den nicht angenommen Rücktritt durch den AC-FP-PF verweisen, ebenso wie er nun ja auch anfügen kann , im Falle einer vatikanischen Verurteilung des Deutschen synodalen Weges und der Homosegnungen im Sinne der AFTERKIRCHE, hat mich der Papst ja auch freigesprochen. Den beides hat ja seine Eminenz in seinen Rücktrittsgesuch angesprochen. Ein wahrer katholischer Papst hätte diese Falle sicher erkannt und anders reagiert.
Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen

nujaas Nachschlag

Das kann man auch anders sehen. Der Papst wünscht ihm "die Gnade der Scham". Ein Bischof, der so lange im Amt ist, wird genug Anläße finden, sich zu schämen, wenn die Gutachten veröffentlicht sind.

Tree

Marx heute Abend vor einem Gottesdienst: „Ich denke, ich habe alles gesagt in meiner Erklärung. Und alles andere muss ich erst einmal verarbeiten.“

Goldfisch

„Die Antwort des Heiligen Vaters hat mich überrascht. >> Wenn dieser Vater wirklich heiligmäßig wäre, hätte es mich auch überrascht, aber so war es nur zu erwarten. Also, man möge da nicht von einem Bergeversetzen sprechen!

Tesa

Marx hat wohl eher mit einer Beförderung in den Vatikan gerechnet. Und dann das: "Lieber Bruder, mach weiter, so wie Du es vorschlägst, aber als Erzbischof von München und Freising."

Sunamis 49

ach die beförderung nach rom kann noch kommen

Waagerl

Ja, leider! Mir kam auch schon der Gedanke, ob KM als Nachfolger von PF vorgesehen ist?

Goldfisch

Nachfolger von Bergoglio - Marx!! Ich denke das halten die Mauern von Rom nimmer aus!

Sunamis 49

nö da wird wieder jemand von einer gruppe ausgesucht
der die kirche noch mehr demoliert -

Waagerl

Da fällt mir doch ein, dass Kardinal Marx auf das Bundestverdienstkreuz verzichtet hat, nach Protesten.
Das was er in diesem Schreiben sagt, ist nicht anderes als Selbstbeweihräucherung! Im Prinzip stehen für ihn jetzt die Ampeln auf grün, seine bisherigen Vorhaben, in die Tat umzusetzen.

Joachim-Anna

Ja, es ist ein Spiel zwischen beiden: und sicherlich abgesprochen; denn die Logenbrüder kontrollieren beide Seiten in folgender Art: ich mache nun Druck auf den Vatikan mit meinem Rücktritt und PF wird ihm schon ein bisserl entgegenkommen, damit er bleibt. Eine richtige Opposition wird doch gar nicht zugelassen.

Tesa

Ohne Worte

Sunamis 49

Tesa
schenk ihm einen bunten luftballon,
stell dir vor er fliegt mit dem davon
in ein weites ganz entferntes land

hieronymus333

was für ein sinniges symbol für marx und sein gequatsche

Winfried Dorfler