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Kardinal Brandmüller: Deutsche Synode ist Neuauflage von Martin Luther

Beim deutschen Synodalen Weg geht es wie in der Welt um politische Macht statt um die sakramentale Vollmacht, schreibt Kardinal Walter Brandmüller in der Tagespost (14. Februar).

Die Auswahl der vier Synodenthemen Macht, Feminismus, Zölibat und Sexualmoral offenbare die Krankheit des deutschen Katholizismus: das Kreisen um sich selbst und die Autoreferenzialität, welche die Verkündigung des Evangeliums ersetzt habe.

Die Ausgangsbasis der Synode sei eine Gleichrangigkeit aller Kirchenmitglieder, die sich im gemeinsamen Priestertum aller Gläubigen ausdrücke: „Wozu es dann noch einer Weihe zum Priester bedürfe, bleibt ungesagt.“

Es würden die Forderungen aus Luthers Kampfschriften wiederholt, zum Beispiel: „Was aus der Taufe gekrochen ist, das kann sich rühmen, dass es schon zum Priester, Bischof und Papst geweiht sei." Oder dessen Behauptung, dass wir "alle gleichmäßig Priester sind“ (aus: „An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung“, 1520).

Brandmüller findet es erstaunlich, in welchem Maße die Synodenforderungen Luthers Anliegen entsprechen.

Schlagwörter des Synodalen Wegs wie „Gewaltenteilungsverfahren“, „Deliberationen“ und „Kirchenleitung“ kommentiert Brandmüller jeweils mit der Rückfrage: "Was ist das?"

Sein Gesamteindruck: „Es geht um Politik“. Denn: „Deine Sprache verrät dich – du bist ein Galiläer“ (Matthäus 26,73). Als Ziel des Synodalen Wegs enttarnt Brandmüller die „Demokratisierung" der Kirche. Doch dieser Versuch richte sich gegen deren Wesen.

Bild: © Synodaler Weg/Malzkorn, #newsIuseawmomu

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Tradycja i Wiara

traditionundglauben.com/homosegnung-als…

Carlus

Die Neuauflage von Martin Luther hat im Jahre 1958 begonnen und führt nun ganzheitlich zum Ziel, welches die Altauflage von Martin Luther so nicht erreicht hat.
Solange in dieser Angelegenheit der Glaubensvernichtung und Kirchenzerstörung nicht an die Wurzel zurück gegangen wird, solange kann auch keine Veränderung eintreten.
Der Mut zur Wahrheit ist notwendig auch bei den im Glauben treu gebliebenen Hirten. Solange die Gemeinschaft mit der Lüge gesucht wird, solange wird die Wahrheit mehr und mehr vernichtet.
Kehrt zurück und glaubt an die Kirche, nehmt Euch zu Herzen, was oftmals gesungen wird: "auf die Kirche will ich hören!", unterscheidet aber zwischen Kirche und Nachäfferkirche, damit ihr nicht auf die falsche Kirche hört.

Endor

Shalom ! Vor dem sicheren Ostermorgen der hl. kath. Kirche wird der Dreieine
Gott die vielen Babel-installationen als Staub hinwegwischen. Shalom !

vir probatus

Zitat "Es ist völlig klar und auch nicht neu, dass die Verkündigung der Lehre der Kirche der konkreten Lebenssituation der Gesellschaft und des Einzelnen angepasst werden muss, wenn die Botschaft gehört werden soll. Doch gilt dies nur für die Art und Weise der Verkündigung und überhaupt nicht für ihren unantastbaren Inhalt."
Ja wie denn nun ?
Besteht die Anpassung in der Farbe des bischöflichen Gewandes, seinem mehr oder weniger luxuriösem Lebensstil, in der Höhe der Kanzel, dem Material des Bischofsthrons, dem Fabrikat des Dienstwagens ?
Dann allerdings wäre manches erklärbar. Der Arbeiter, der nach einem Betrugsversuch innerhalb von Stunden auf der Straße steht, denkt an den Bischof, der sein "Segensreiches Wirken" für ein paar Monate bei vollen Bezügen ruhen lässt.
Der Elektriker der Hunderte neuer Steckdosen und Schalter wieder heraus reisst, weil sie einem selbstverliebten Bischof nicht pompös genug erscheinen. Und er weiss nicht, wie er mit seiner Familie über die Runden kommen soll.
Das wären mal Themen für für einen synodalen Weg.

Goldfisch

Aber es kommt noch dramatischer:
III. Vatikanisches Konzil?
Noch deutlicher kritisierte Gabriele Eder-Cakl, die als Pastoralamtsdirektorin das "Bischöfliche Amt für Seelsorge" in der Diözese Linz leitet, Teile des Papst-Schreibens. "Mir sind die Tränen gekommen. Es ist so schmerzlich, wie der Papst argumentiert: Jesus war ein Mann, deswegen sind Priester Männer, und die Frauen sollen sich an Maria halten. Da bleibt mir ehrlich gesagt die Spucke weg", sagte Eder-Cakl, die auch dem Zukunftsweg der Diözese Linz vorsteht. Auch Bischof Scheuer hätte sich gewünscht, dass der Papst diese Passage "zurückhaltender" formuliert hätte, um "Widersprüche" zu vermeiden. Von "längst überholten, patriarchalen Denkmustern" des Papstes sprach Maria Hasibeder, Präsidentin der Katholischen Aktion OÖ.
"Wir Frauen haben wieder einmal vergeblich darauf gehofft, dass unsere Berufungen von der Amtskirche anerkannt und wir endlich als gleichwertige Mitglieder der Kirche behandelt werden", sagte Paula Wintereder, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung OÖ. Sie fürchtet, dass sich der Rückzug von Frauen aus dem kirchlichen Engagement nun noch rascher fortsetzen wird. Bernhard Steiner, Obmann der Katholischen Männerbewegung OÖ (KMB), sagte, die KMB werde sich dafür einsetzen, dass Frauen "selbstbestimmt und auf Augenhöhe mit den Männern" die Seelsorge gestalten können.
"Es heißt immer, wir sollen die Dinge noch reifen lassen – aber vor lauter Reifenlassen, scheint mir, werden wir schon ganz runzelig. Und wir verlieren die Geduld", sagte Eder-Cakl, die ein III. Vatikanisches Konzil vorschlug, zu dem aus jeder Diözese ein Mann und eine Frau entsandt werden, "damit nicht nur wieder Männer über die Weihe von Frauen diskutieren". Bischof Scheuer: "Manche Fragen in der Kirche werden nur durch ein Konzil zu lösen sein. Ich glaube, dass die Zeit kommt." >> Das EGO dieser überheblichen und wichtigtuerischen Weiber ist ein Greuel!!

Goldfisch

LINZ/ROM. Einen Tag nachdem Papst Franziskus in seinem Schreiben zur Amazonien-Bischofssynode einer Lockerung des Zölibats und einer Weihe von Frauen zu Diakonen eine deutliche Absage erteilt hat, hat der Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer das römisch-katholische Kirchenoberhaupt zum Teil scharf kritisiert. Darin hatten sich zwei Drittel der Kirchenvertreter, darunter viele Bischöfe, für bewährte, verheiratete Männer als Priester sowie für ein Nachdenken über die Weihe von Frauen zu Diakonen ausgesprochen. Oberösterreichs Katholiken reagieren großteils enttäuscht auf das Papst-Schreiben.
„Man kann das Papst-Schreiben als große Enttäuschung deuten, aber auch so, dass die Tür nicht zugeschlagen wurde“, sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer am Donnerstag in einer Pressekonferenz im Linzer Bischofshof. Das letzte Wort sei allerdings noch nicht gesprochen. Es bleibe nicht alles beim Alten, es werde sich in der Kirche viel ändern, so Scheuer. >> Androhung oder Versprechen, daß das letzte Wort noch nicht gefallen ist???

Tina 13

Tja

Bibiana

Zum Thema der hier vorgestellten Versammlung möcht ich mich nun nicht weiter äußern.
Allerdings die erbärmlichen Beschilderungen von Persönlichkeiten bei deren Zusammenkünften nervten mich schon immer und werden sie dergestalt dann ja auch der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Tragen Frauen noch so edlen Schmuck, sind sie dennoch nur auf "Schild" reduziert.
Bischöfe tragen nun mal Kreuze - und diese waren in früheren Zeiten ja oft sehr edel gestaltet und immer schön anzusehen fürs Volk... hm.
Doch heute trägt Bischof durchaus auch mal Kreuz zusammen mit Schild - weiß denn Kardinal Marx gar nicht, wie er damit aussieht? Meinen Sinn, allein für Schönheit, irritiert das jedenfalls gewaltig.

Goldfisch

Er hat sein Schild sehr liebevoll vor das Kreuz geheftet, muß ja nicht gleich jeder sehen, wohin er gehören (sollte!).

Maximos101

Bei allem, was Luzifer bewirkt, wird er von Gott genötigt, es mit bizarrem und absonderlichem zu verbinden. Dem Teufel wäre sehr daran gelegen, manches von dem, was er an üblem anrichtet, ein Mäntelchen der äußeren Ästhetik umzuhängen, stattdessen läuft es so, wie bei der Initiation der Freimaurer: ein einseitig hochgekrempelter Hemdsärmel und eine entblößte Wade. Bei wird sozusagen gezwungen, sich durch Lächerlichkeit zu enttarnen.

Maximos101

Und was ist mit der Königsteiner Erklärung?