Verfolgte deutsche Kartäuser flüchten zur Piusbruderschaft
In der Marienau gibt es Mönchen, welche die Einführung der ursprünglichen Kartäuser-Liturgie wünschen.
Werlen besucht die Kartause monatlich. Er hat jeden Mönch einzeln getroffen und hält regelmäßig Vorträge. Äußerlich charmant spaltete er die Gemeinschaft und säte Misstrauen unter den Mönchen.
Er wechselte die Mönche in Leitungspositionen. Den Prior ersetzte er durch Pater Moses Maria, der ein zweijähriges Mandat als "Rektor" der Kartause erhielt. Im Sommer 2019 berichtete das Pfarrblatt aus der Heimatgemeinde von Pater Moses Maria, Bad Wörishofen, in einem Porträt über die Ernennung (pdf-Seite unten).
Werlen drängt auf die Handkommunion und die Erweiterung der Bibliothek um moderne Literatur.
Ein Priester und ein Bruder, die den ursprünglichen Kartäuserbräuchen verpflichtet sind und Werlens Manipulationen skeptisch gegenüberstanden, wurden gezwungen, in die liberalere Kartause in Pleterje, Slowenien, umzuziehen.
Tatsächlich blieben sie dort nur wenige Wochen und suchten dann vorübergehend Zuflucht bei der Piusbruderschaft in Österreich. Der Pius-Prior in Wien erwähnte dies in seiner letzten Sonntagspredigt.
#newsFuwbmdrcpk