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Copertino
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Liturgische Pseudo-Diakoninnen von Frauenklosters Gnaden

Der Hl. Benjamin von Persien war Diakon im 5. Jahrhundert. Als solcher ist er auf einer alten Ikone an der über die linke Schulter getragenen Stola zu erkennen. In der Ostkirche wird auf Ikonen die sehr lange Stola des Diakons oft nach hinten und nach vorne frei herabhängend dargestellt. In der Liturgie wird das Stoffband diagonal über das Sticharion - die Albe - geschlungen, bei der Kommunionspendung gar kreuzförmig straff um den Oberkörper gewickelt und festgesteckt.

Wenn im Westen Frauen im Altarbereich laborieren, so werfen sie sich gerne in Alben. Gleichzeitig fühlen sich manche von ihnen gedemütigt, weil ihre Herren "Kollegen" sich mit Stolen in liturgischen Farben schmücken dürfen - ihnen bleibt dies kirchenrechtlich verwehrt. Um diese augenfällige Differenz zu überbrücken begannen sich "Liturginnen" da und dort Schärpen in entsprechenden Festfarben um den Hals zu legen. Eine Beobachtung: Wem unter den Gläubigen fällt es schon auf, dass deren Form und Tragart exakt jenen Schärpen entspricht, die von Logenmitgliedern in Freimaurertempeln getragen werden!? www.onb.ac.at/…/300-jahre-freim…

Damit nicht genug. Es ist das Benediktinerinnenkloster Fahr bei Zürich, dem die zweifelhafte Ehre zukommt, die sichtbare Klerikalisierung des weiblichen Geschlechts nun einen bedeutenden Schritt weiter vorangetrieben zu haben. Seit kurzem bietet es aus der klostereigenen Webstube nämlich "Stolen für Seelsorgerinnen und Seelsorger" an. Sie haben richtig gelesen, Stolen auch für SeelsorgerINNEN! Die Manipulation liegt natürlich schon im Titel! Welcher Priester oder Diakon würde als "Seelsorger" auf ein solches Versatzstück zurückgreifen anstelle einer richtigen Stola. Bleiben noch die Laientheologen, und vor allem das Heer liturgieaffiner Theologinnen, die man damit auszustaffieren gedenkt. Mit diesem neuen Attribut ist nämlich nicht nur eine optische Aufwertung weiblich-neuliturgischer Tempelarbeit vollzogen, sondern auch eine qualitative Aufwertung, durch die simple Einführung einer paraliturgischen Frauenstola.
www.kloster-fahr.ch

Selbstverständlich verbieten es die kirchlichen Rubriken, klerikale Insignien zu tragen, die einem durch eine fehlende Weihe nicht zukommen. Auch daran haben die Fahrer Klerikaldesignerinnen natürlich gedacht. So bauten sie aus Gründen der Selbstrechtfertigung gegenüber kirchlicher Orthopraxie eine listig-kleine argumentative Differenz zur Herrenstola ein. Diese zeigt sich in der geringeren Breite dieser "Weiberstola" in Leinen oder Seiden, erhältlich in verschiedenen liturgischen Farben, die getragen werden soll wie jene eines ostkirchlichen Diakons: über der linken Schulter, frei herabhängend. Gleichzeitig ist sie so raffiniert schmal, dass man sich selbstverständlich auf die rhetorische Frage hinausreden kann, ob das überhaupt eine Stola sei, die unter die Rubriken fällt. Muss die Kirche nun die Halb-Stola einführen für Möchtegern-Diakoninnen?

"Typisch Fahr", war aus dem Umkreis potenzieller Kundschaft freudig zu vernehmen, fordert die Priorin des Benediktinerinnenklosters doch schon lange die kirchliche Gleichstellung: www.kath.ch/…/priorin-irene-g…

Hat sich das Bild stolentragender Liturginnen erst einmal im katholischen Sonntagsgottesdienst eingebürgert, darf das gute Stück selbstverständlich auch mal etwas breiter getragen werden, denn die Fahrer Klosterweberinnen gönnen auch den Seelsorgerinnen gerne etwas mehr Stoff im Agieren zwischen Ambo und Altar.

Fazit: Das Vorgehen des Klosters Fahr macht deutlich, wie subtil der Feind des apostolisch verfassten Priestertums vorgeht, um durch Gewöhnung faktisch einen sichtbaren weiblichen Klerus in der katholischen Liturgie zu etablieren.
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@Gestas Nein, Georgius01 und ich sind zwei völlig unterschiedliche Personen, welche sich von zwei Seiten her bemühen, in einer leicht verschlungenen Sache rund um die Stola, deren verschiedenen Tragarten und zur Frage, ob sie dem Weiheamt vorbehalten sein soll oder nicht, etwas Klarheit zu finden. Provisorisches Fazit: Es scheint in der östlichen und westlichen Liturgietradition bei grundsätzlic…More
@Gestas Nein, Georgius01 und ich sind zwei völlig unterschiedliche Personen, welche sich von zwei Seiten her bemühen, in einer leicht verschlungenen Sache rund um die Stola, deren verschiedenen Tragarten und zur Frage, ob sie dem Weiheamt vorbehalten sein soll oder nicht, etwas Klarheit zu finden. Provisorisches Fazit: Es scheint in der östlichen und westlichen Liturgietradition bei grundsätzlich gleicher Zuordnung (Priester, Diakon) beim Einsatz von Ministranten in der östlichen Liturgie als eine Art "Ersatz-Diakone" eine Verwendung zu geben., ähnlich wie es in der römischen Liturgie bei den Ministranten-Übergewändern gewisse Schnittformen gibt, die an die Dalmatik von Diakon/Subdiakon erinnern.
@Georgius01, nicht ganz: Den Text hatte ich mit voller Absicht kopiert, aber dabei den Spiess umgedreht. Inzwischen haben wir unter uns die Stola-Frage fernab des öffentlichen Forums friedlich geklärt.
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Gestas
@Georgius01 und @Copertino haben wortgleiche Kommentare. Ist das ein Nutzer mit zwei Accounts?
Meine Achtung vor Frauen geht leider immer tiefer in den Keller .....
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KLOSTER FAHR ... in die Versenkung samt deiner Priorin!
Die "Reformatoren" würden sich im Grab winden vor lauter Lachen, was "aus der katholischen Kirche geworden ist"!
Nicht alle älteren Schwestern dort scheinen über die Neupositionierung des Klosters glücklich zu sein, wurde mir von einer Bekannten mit guten Kontakten zugetragen: Wofür hatten diese einst den Ordensberuf gewählt, wenn heute keine tägliche Konventmesse mehr gefeiert wird, und wenn die verstorbenen Schwestern nun kremiert werden mit der Begründung, der klostereigene Friedhofboden sei zu klein …More
Nicht alle älteren Schwestern dort scheinen über die Neupositionierung des Klosters glücklich zu sein, wurde mir von einer Bekannten mit guten Kontakten zugetragen: Wofür hatten diese einst den Ordensberuf gewählt, wenn heute keine tägliche Konventmesse mehr gefeiert wird, und wenn die verstorbenen Schwestern nun kremiert werden mit der Begründung, der klostereigene Friedhofboden sei zu klein und zu lehmig, so dass die sterblichen Überreste zu wenig rasch verrotten würden.
Das ist ja ekelig!
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