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10. August Der heilige Laurentius und sein Martyrium

Herzlichen Glückwunsch, werter Lutz Matthias. Gottes Segen!
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Wahrheitsfindung und Gottessuche | Robert Spaemann im Gespräch

Gerne. Herzlichen Dank für die so freundlichen und motivierenden Worte, werter Klaus Peter.
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Bazon Brock über mangelnde Rechtsstaatlichkeit in Deutschland

Unsinn! Bazon Brock sagt das, nicht RT.
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"Die Leute haben keine Ahnung von Geschichte!" – Bazon Brock über die heutigen Bilderstürmer

Ahnungslose, kulturlose und indentitätslose Bilderstürmer: youtu.be/S3v_HifCixs
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Das Philosophische Quartett (2004) - Vom Nutzen und Nachteil der Religion

Hier die ungeschnittene Fassung, wenngleich in deutlich schlechterer Bildqualität: "Was fehlt, wenn der Glaube fehlt? - Vom Nutzen und Nachteil der Religion"
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Fjodor M. Dostojewski - Die Brüder Karamasow (3/4)

Im Grunde gibt es für Dostojewski nur ein Wunder. Christus hat es nicht getan, sondern er ist es. Die Persönlichkeit Christi ist das Wunder der Weltgeschichte, da in ihr das absolute Ideal zur konkreten Wirklichkeit, das Wort zum Fleisch geworden ist.
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Sibylle Lewitscharoff - Killmousky (Hörbuch)

Hier trägt die Autorin selbst einen längeren Passus ihres Buches vor: youtu.be/7JMzd-vycLM
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Walter Brandmüller: Der Luther-Bann war notwendig

„Versuche dieser Art, Geschichte ungeschehen zu machen, stoßen ins Leere.“ Eines sei klar: „Auf den Protest Luthers und der anderen ["Reformatoren"] folgten erbitterte Religionskriege, zuletzt zum Teil auch der Dreißigjährige Krieg“, schreibt der Kirchenhistoriker. „Noch viel schlimmer war es jedoch“, so der Kardinal weiter, „dass auf Luthers Aufstand ein bis heute andauernder Prozess der Zers…More
„Versuche dieser Art, Geschichte ungeschehen zu machen, stoßen ins Leere.“ Eines sei klar: „Auf den Protest Luthers und der anderen ["Reformatoren"] folgten erbitterte Religionskriege, zuletzt zum Teil auch der Dreißigjährige Krieg“, schreibt der Kirchenhistoriker. „Noch viel schlimmer war es jedoch“, so der Kardinal weiter, „dass auf Luthers Aufstand ein bis heute andauernder Prozess der Zersplitterung erfolgte, der zu einer in die Hunderte gehenden Anzahl sich auf Luther berufender, doch voneinander distanzierender ,Kirchen’ geführt hat. Luther hatte den Deckel der Pandora-Büchse des religiösen Subjektivismus gelüftet – wer weiß, ob er je wieder geschlossen werden kann“.
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"Moralismus als Waffe" oder: Der Eiertanz des Kritikers Alexander Grau

Lust an der Empörung - „Moralismus mit totalitären Zügen“

Der Philosoph Alexander Grau plädiert dafür, mehr Dissens zuzulassen. Zur Zeit dominiere in gesellschaftlichen Debatten ein „Tonfall hochgeschraubter Moralität“, kritisierte Grau im Dlf. Sachfragen kämen zu kurz. Die „Hegemonie des hypermoralistischen Diskurses“ diskreditiere Nonkonformisten.

Alexander Grau im Gespräch mit Andreas Main…More
Lust an der Empörung - „Moralismus mit totalitären Zügen“

Der Philosoph Alexander Grau plädiert dafür, mehr Dissens zuzulassen. Zur Zeit dominiere in gesellschaftlichen Debatten ein „Tonfall hochgeschraubter Moralität“, kritisierte Grau im Dlf. Sachfragen kämen zu kurz. Die „Hegemonie des hypermoralistischen Diskurses“ diskreditiere Nonkonformisten.

Alexander Grau im Gespräch mit Andreas Main

www.deutschlandfunk.de/lust-an-der-emp…
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Hans-Georg Gadamer - Erfahrungen mit Hölderlin (1983)

Wir sind‘s, wir! Wir haben unsere Lust daran, uns in die Nacht des Unbekannten, in die Fremde irgendeiner andern Welt zu stürzen und wär es möglich, wir verließen der Sonne Gebiet und stürmten über des Irrsterns Grenzen hinaus.

aus „Hyperion“, Friedrich Hölderlin
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F. M. Dostojewski - Der Mörder Dimitri Karamasoff

Sehr gerne, lieber SimonK.
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Ganz einfach: Keine Sakramente - kein Christus

Womöglich hat er es Pachamama geopfert. 🥴
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Fjodor M. Dostojewskij - Der Traum eines lächerlichen Menschen

Wie spekuliert man über eine mögliche Gegenwart? Ist eine Welt ohne Sünden und Probleme überhaupt möglich? Und wie kann man jemanden von der Wahrheit überzeugen? In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit …More
Wie spekuliert man über eine mögliche Gegenwart? Ist eine Welt ohne Sünden und Probleme überhaupt möglich? Und wie kann man jemanden von der Wahrheit überzeugen? In einer fantastischen Erzählung befragt Dostojewski das utopische Denken in Zeiten seiner Bedrohung: Ein namenloser Endzwanziger leidet an seiner absoluten Gleichgültigkeit gegenüber der Welt, empfindet sich selbst und die Menschheit als lächerlich und beschließt, sich umzubringen. Doch vorher schläft er ein und findet sich in einer paradiesischen Parallelwelt wieder. Er erwacht in einer misslichen Lage: Wenn man einmal die Wahrheit erkannt hat, so weiß man, dass sie die Wahrheit ist und es keine andere gibt und geben kann. Und mag es auch nur ein Traum gewesen sein …
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Welche katholischen Bücher sollte man nicht übersehen?

Matthias Joseph Scheeben, "Mysterien des Christentums": reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb10400175_000…

Ders., "Die Herrlichkeiten der göttlichen Gnade": reader.digitale-sammlungen.de/…/bsb11340694_000…

Leo Scheffczyk, "Katholische Glaubenswelt": digi20.digitale-sammlungen.de/…/bsb00078746_000…

George Bernanos: "Tagebuch eines Landpfarrers"
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Ganz Mensch, ganz tot – Hans Holbeins „Christus im Grabe“

<<Fjodor M. Dostojewski lässt in seinem Roman Der Idiot (1868/69) die Hauptfigur Fürst Myschkin sagen, dieses Bild habe die Kraft, den Glauben auszulöschen. Der russische Dichter hatte die Holbeinsche Tafel 1867 während eines Besuchs im Basler Kunstmuseum gesehen und dabei beinahe einen epileptischen Anfall erlitten.>>
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Witwer schreibt IS-Mördern seiner Frau

„Meinen Hass werdet Ihr nicht bekommen“

Der Journalist Antoine Leiris hat bei den Paris-Anschlägen seine Frau verloren, die Mutter seines 17 Monate alten Sohnes. In einem bewegenden Brief erklärt er den Mördern der Terrormiliz Islamischer Staat, weshalb er sie nicht hasst:

<<Am Freitagabend habt Ihr mir das Leben eines außergewöhnlichen Menschen geraubt, die Liebe meines Lebens, die Mutter …More
„Meinen Hass werdet Ihr nicht bekommen“

Der Journalist Antoine Leiris hat bei den Paris-Anschlägen seine Frau verloren, die Mutter seines 17 Monate alten Sohnes. In einem bewegenden Brief erklärt er den Mördern der Terrormiliz Islamischer Staat, weshalb er sie nicht hasst:

<<Am Freitagabend habt Ihr mir das Leben eines außergewöhnlichen Menschen geraubt, die Liebe meines Lebens, die Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass, den bekommt Ihr nicht. Ich weiß nicht, wer Ihr seid, und ich will es auch gar nicht wissen, denn Ihr seid tote Seelen. Wenn dieser Gott, für den Ihr so blind mordet, Euch nach seinem Ebenbild erschaffen hat, dann hat jede Kugel im Leib meiner Frau auch sein Herz verletzt.

Deshalb nein, ich werde Euch jetzt nicht das Geschenk machen, Euch zu hassen. Sicher, Ihr habt es genau darauf angelegt – doch auf diesen Hass mit Wut zu antworten, das hieße, sich derselben Ignoranz zu ergeben, die aus Euch das gemacht hat, was Ihr seid. Ihr wollt, dass ich Angst habe, dass ich meine Mitbürger mit Argwohn betrachte und meine Freiheit für meine Sicherheit opfere. Vergesst es. Ich bin und bleibe der, der ich war.

Ich habe sie heute Morgen gesehen. Endlich, nach Tagen und Nächten des Wartens. Sie war noch genauso schön wie Freitagabend, als sie losging, genauso schön wie damals, vor über 12 Jahren, als ich mich unsterblich in sie verliebte. Natürlich bin ich vor Kummer fast am Ende, diesen kleinen Sieg gestehe ich Euch zu, aber das wird nicht lange dauern. Ich weiß, sie wird mich jeden Tag begleiten und dass wir uns im Paradies der freien Seelen wiedersehen werden – in eben dem Paradies, zu dem Ihr niemals Zutritt haben werdet.

Wir sind zu zweit, mein Sohn und ich, aber wir sind stärker als alle Armeen dieser Welt. Ich habe auch nicht mehr viel Zeit für Euch, denn ich muss zu Melvil gehen, der gerade aus seinem Nachmittagsschlaf erwacht. Er ist noch nicht einmal 17 Monate alt, er wird jetzt eine Kleinigkeit essen wie jeden Nachmittag, und dann werden wir miteinander spielen, auch wie jeden Tag, und dieser kleine Junge wird für Euch sein Leben lang ein Affront sein, weil er glücklich sein wird und frei. Denn, nein, auch seinen Hass werdet Ihr nie bekommen.>> Antoine Leiris
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P. Engelbert Recktenwald - Realismus trotz Metaphysikabstinenz?

Sehr gerne. Ich habe zu danken, sowohl für Ihr stetes Interesse an den eingestellten Medien als auch für die sehr wohlwollenden Worte.
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P. Engelbert Recktenwald - Realismus trotz Metaphysikabstinenz?

Hier die Besprechung des Buches als Text: Realismus trotz Metaphysikabstinenz?
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Josef Pieper - Was heißt sakral? Klärungsversuche

Klasse, den kenne ich noch nicht. Vielen Dank für den Link.
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Johann Gottlieb Fichte - Die Bestimmung des Menschen

Herzlichen Dank, werter M. Raphael, für diese freundlichen Worte. Ein Ansporn doch noch weiter hier zu machen. Möge Gott Ihnen ihren unermüdlichen Einsatz vergelten!
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Credo: Was ist Wahrheit? | Die Tagespost

<<Wahrheit als Sich-zeigen von Wirklichkeit beruht auf der Wahrheit der Dinge, und dieser Zusammenhang von Wahrheit und Wirklichkeit kann nur gedacht werden, wenn Wahrheit ihren Grund in der schöpferischen Erkenntnis Gottes hat. Wer Wahrheit als Erkenntnis von Wirklichkeit verteidigen will, ist so genötigt, auch von Gott zu reden. Die natürlichen Dinge sind zwischen zwei erkennende Geister …More
<<Wahrheit als Sich-zeigen von Wirklichkeit beruht auf der Wahrheit der Dinge, und dieser Zusammenhang von Wahrheit und Wirklichkeit kann nur gedacht werden, wenn Wahrheit ihren Grund in der schöpferischen Erkenntnis Gottes hat. Wer Wahrheit als Erkenntnis von Wirklichkeit verteidigen will, ist so genötigt, auch von Gott zu reden. Die natürlichen Dinge sind zwischen zwei erkennende Geister gestellt, heißt es bei Thomas von Aquin. Anfang und Grund ihrer Wahrheit ist das „Erdachtsein durch Gott“. Die Erkennbarkeit der Dinge für den Menschen ist „ihrer Erkanntheit durch Gott nachgeordnet“>>
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Karl-Heinz Menke - DIE WAHRHEIT, DIE CHRISTUS IST

Der philosophische Dreischritt von Nominalismus, Kantianismus und „linguistic turn“ hat den Wahrheitsanspruch des Christentums nachhaltig erschüttert. So meinen die meisten Zeitgenossen leider, im Bereich von Religion und Glaube sei die Wahrheitsfrage unangebracht, weil es hier kein überprüfbares Kriterium für ,wahr‘ oder ,falsch‘ gebe. Man reduziert die „Wahrheit an sich“ auf eine „Wahrheit für …More
Der philosophische Dreischritt von Nominalismus, Kantianismus und „linguistic turn“ hat den Wahrheitsanspruch des Christentums nachhaltig erschüttert. So meinen die meisten Zeitgenossen leider, im Bereich von Religion und Glaube sei die Wahrheitsfrage unangebracht, weil es hier kein überprüfbares Kriterium für ,wahr‘ oder ,falsch‘ gebe. Man reduziert die „Wahrheit an sich“ auf eine „Wahrheit für mich“. Das, was man theologisch „Offenbarung“ nennt, wird als narratives Konstrukt zur Legitimierung der eigenen Tradition deklariert und damit abgetan. Und / oder man erklärt Religion(en) im Anschluss an L. Wittgenstein u. a. als geschichtlich bedingte „Sprachspiele“, die (nur) solange von Bedeutung sind, als sie sich praktisch bzw. diskursiv bewähren.
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Allgemeinbildung Philosophie | Hörbuch

Das Hörbuch beginnt nach ca. 30 Sek.
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Josef Pieper - Was ist ein Priester?

Sehr gerne! Freut mich, dass sie Ihnen zusagen.
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Sei mutig und stark!

Wundervoll!
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Diskutieren über die Hölle

Gerne.