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Nuntius pfeifft Zollitsch nur indirekt zurück: Keine Veränderung bei Ehebruch

(gloria.tv/ KNA) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Jean-Claude Perisset, hat angesichts der neuen Debatte über Reformen in der Kirche vor überhöhten Erwartungen gewarnt. Auch bei der Frage der wiederverheiratet Geschiedenen sei «die Lehre der Kirche klar und mit einer Veränderung nicht zu rechnen», sagte der Vertreter des Papstes in Berlin am Freitag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat in einem Interview von einer «Frage der Barmherzigkeit» gesprochen und erklärt, er erwarte noch zu seinen Lebzeiten Änderungen.

Perisset betonte, eine Nichtteilnahme an der Kommunion bedeute keineswegs einen Ausschluss aus der Kirche. «Die Barmherzigkeit Gottes kennt vielfältige Wege», erklärte der Nuntius.

Es sei eine Frage der inneren Ehrlichkeit, nach dem Scheitern des Eheversprechens auch den Schmerz zu ertragen. Zudem gebe es in einigen Fällen die Möglichkeit, die Gültigkeit der Ehe zu überprüfen.
Latina
auch von mir sehr geschätzt,ich kenne ihn. 🤗
elisabethvonthüringen
Latina, es ist der Link zum von mir sehr geschätzten Alipius...
das ist meines Erachtens einer der wenigen Priester, denen die "Freestyle-Pastoral" in die Wiege gelegt wurde.

Der sich aber auch traut, Gott da zu belassen, wo er immer war und ist:nämlich am Kreuz!!
Latina
sehr gut Eli,was du da schreibst, das trifft mitten ins schwarze.... 🤗 werde mir die ausdrücke belonging without believing zu eigen machen.da sitzt nämlich die wurzel allen übels,eine wurzel an die kein bischof eine axt anlegt....es wird nur immer drumherum geredet....dumm geredet.....ich kanns auch nicht mehr hören....das gutmenschentum mit seichter christlicher prägung. danke eli,von dir …More
sehr gut Eli,was du da schreibst, das trifft mitten ins schwarze.... 🤗 werde mir die ausdrücke belonging without believing zu eigen machen.da sitzt nämlich die wurzel allen übels,eine wurzel an die kein bischof eine axt anlegt....es wird nur immer drumherum geredet....dumm geredet.....ich kanns auch nicht mehr hören....das gutmenschentum mit seichter christlicher prägung. danke eli,von dir wieder was gelernt.
elisabethvonthüringen
"Belonging Without Believing" heißt, daß viele Katholiken heute den Kirchgang und den Kommunionempfang zum großen Teil als ein soziales und kulturelles Geschehen empfinden und weniger als eine aus dem Glauben an Gott und aus der persönlichen Beziehung zu Christus zu ziehende Konsequenz.

"Belonging Without Believing" heißt nicht, daß diese Katholiken keinen Glauben haben. Es heißt aber wohl, daß …More
"Belonging Without Believing" heißt, daß viele Katholiken heute den Kirchgang und den Kommunionempfang zum großen Teil als ein soziales und kulturelles Geschehen empfinden und weniger als eine aus dem Glauben an Gott und aus der persönlichen Beziehung zu Christus zu ziehende Konsequenz.

"Belonging Without Believing" heißt nicht, daß diese Katholiken keinen Glauben haben. Es heißt aber wohl, daß die auf diesen Glauben folgenden Taten sich häufig nur in der Gemeinde manifestieren und weder in der kleineren Einheit der Familie noch in der großen Weite der Gesellschaft. Hinzu kommt, daß diese Taten oft einhergehen mit einem Gefühl der "Berechtigung", welches selbst wieder nur im Kontext der Gemeinde/Gemeinschaft Nahrung erhält: "Ich habe ein Recht auf die Kommunion, denn ich bin Mitglied der Kirche" wird hier gesagt, wo eigentlich - wie Gurtner auch schreibt - die Frage nach dem Verhältnis zu Gott stehen sollte.
welli
Bischof Zollitsch schürt die Unruhe. In Wirklichkeit sind solche Bischöfe die Spalter, da sie nicht zum HL. Vater und zu den Lehren der Kirche stehen.

Aber was kann man auch von dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz anderes erwarten! 🤗

www.badische-zeitung.de/breisach/zollitsch-kommt…
Ambrosius
Was heißt hier "überhohte Erwartungen". Es müsste heißen falsche, gottlose Erwartungen. Zu erwarten, das Gott seine Gebote auflöst, ist gottlos und führt in den Abgrund. Ich erwarte vielmehr, dass die Kirche offensiver und selbstverstädnlicher ihre Lehre vertritt.
elisabethvonthüringen
@Loriot

Die Forderung an die Kirche wird häufig eingeengt auf den Kommunionempfang für geschiedene Wiederverheiratete. Diese Verkrampfung auf den Sakramentenempfang hilft den Betroffenen nicht wirklich weiter....

Ja, es kommt mir langsam auch so vor...plötzlich will das Heer der Geschiedenen die Sakramente frequentieren, dass es nur so "tscheppert"...

Dabei habe ich noch keinen Geschieden…More
@Loriot

Die Forderung an die Kirche wird häufig eingeengt auf den Kommunionempfang für geschiedene Wiederverheiratete. Diese Verkrampfung auf den Sakramentenempfang hilft den Betroffenen nicht wirklich weiter....

Ja, es kommt mir langsam auch so vor...plötzlich will das Heer der Geschiedenen die Sakramente frequentieren, dass es nur so "tscheppert"...

Dabei habe ich noch keinen Geschiedenen vor dem Beichtstuhl getroffen, aus den Erzählungen von Krankenschwestern und Altenbetreuern weiß ich, dass kein einziger Geschiedener (e) nach den Sakrament der Krankensalbung verlangte...im Gegenteil...da werden höchstens noch Flüche über die "undankbare Brut" ausgestossen....
Landpfarrer
@Loriot
Aber gerade dadurch, dass eine zweiten Beziehung (wie Sie sagen) der Segen der Kirche erteilt würde, stellte man ja die Unauflöslichkeit der Kirche in Frage indem man sie zu einem Lippenbekenntnis machte!
Loriot
Seid doch nicht so aufgeregt!

Zollitsch hat in seinem Vorstoß nicht die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage gestellt, sondern einen anderen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen vorgeschlagen: Aus Gründen der Barmherzigkeit solche Menschen zu den Sakramenten zulassen und einer 2. Beziehung - wie in der Ostkirche - den Segen der Kirche nicht verweigern.
katechese und kirche
Warum muß man sich hier der Gossensprache hingeben? Der Nuntius hat niemanden "zurückgepfiffen", auch nicht "indirekt". Diese Art des Umgangs mögen einige Redakteure und user von gloria.tv pflegen; in der katholischen Kirche ist das nicht üblich, erst Recht nicht unter bischöflichen Amtsbrüdern. Da täuscht sich gloria.tv.
alexius
An Stelle des Erzbischofs würde ich vor Scham in den Boden versinken.

Ich schlage vor wir sammeln für einen Kathechismus um ihn dann den obersten Hirten Deutschlands zu schenken.
🤗
Tina 13
"Nuntius widerspricht Zollitsch"

👏 👏

Danke, aus ganzen Herzen, die Wahrheit wird immer die Wahrheit bleiben.

Der Glaube muss unverwässert weitergegeben werden. Und wer „kneipen“ geht, wird „ins Hallo“ gestellt.

Die Gebote Gottes gelten auch für Deutschland!

Gott schütze unseren hl. Vater wenn er zu uns kommt. Es werden sich sicher „viele Gewitterwolken“ auf „den Stirnen“ einiger „Herren“ …More
"Nuntius widerspricht Zollitsch"

👏 👏

Danke, aus ganzen Herzen, die Wahrheit wird immer die Wahrheit bleiben.

Der Glaube muss unverwässert weitergegeben werden. Und wer „kneipen“ geht, wird „ins Hallo“ gestellt.

Die Gebote Gottes gelten auch für Deutschland!

Gott schütze unseren hl. Vater wenn er zu uns kommt. Es werden sich sicher „viele Gewitterwolken“ auf „den Stirnen“ einiger „Herren“ hier sehen lassen.

Aber auf Gewitter folgt ja bekanntlich Sonne, wenn der ganze „Schmutz“ abgewaschen ist. (schmunzel)

Herr erbarme Dich!
intellego1
🤗 Gott sei dank gibt es immer wieder beständige Menschen
in der katholischen Kirche,die den rechten Weg im Glauben
weisen. Das einmal so und dann wieder anders bringt nix.
Gott segne Jean-Claude Perisset.