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Paris: Vor vierzig Jahren starb ein heldenhafter Kämpfer für den römischen Ritus

In Paris begann der Kampf für die Heilige Messe und gegen die liturgische Dekadenz des Novus Ordo in der Kapelle des inzwischen aufgelösten Laennec-Krankenhauses unter Mgr Germain Ducaud-Bourget (1897-1984), erinnert PaixLiturgique.fr (31. August).
Mgr Germain Ducaud-Bourget starb vor vierzig Jahren, am 12. Juni 1984.
Als Paul VI. seine liturgischen Bücher des Novus Ordo zur "Pflicht" machte, feierte er weiterhin jeden Sonntag in der großen Kapelle des Krankenhauses die Messe, die von immer mehr Menschen besucht wurde.
In ganz Frankreich weigerten sich einige mutige Priester, die Liturgie von Paul VI. zu verwenden, trotz der Sanktionen, die von ihren wütenden Bischöfen verhängt wurden.
Mgr. Ducaud-Bourget, eine außergewöhnliche Persönlichkeit, Priester der Diözese Paris, Literat, ehemaliges Mitglied der Résistance und ehemaliger Kaplan des Souveränen Malteserordens, war seit 1961 Kaplan im Krankenhaus Laennec in der Rue de Sèvres.
Im Jahr 1971 zwang ihn der antikatholische Kardinal Marty …Mehr

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Sunamis 49

seine frisur erinnert mich an den hl pfarrer von ars

Bethlehem 2014

Genau! - Das dachte ich auch schon vor Jahrzehnten!

Bethlehem 2014

Tolle Frisur: so hab ich noch keinen Piuspater gesehen!

Bethlehem 2014

@Oenipontanus Da bin ich (mal wieder) ganz Ihrer Meinung: "Erst denken und informieren, dann reden!" - Ich weiß seit Jahrzehnten, daß "der Mann" Diözesanpriester war. Steht ja auch so im Text: "Priester der Diözese Paris". [Korrekter müßte es heißen: "Priester der Erzdiözese Paris".]
Ich habe auch nie behauptet, daß "der Mann" ein Piusbruder war. Ich habe lediglich behauptet, daß ich solche Frisur, die er trägt, noch nie bei einem Piuspater gesehen habe. Das entspricht übrigens voll und ganz der Wahrheit - auch, wenn Sie das vielleicht (mal wieder) überhaupt nicht einsehen wollen. -
Nochmal ganz langsam: "Erst denken und informieren, dann reden!"

Pfr. bzw. P. Engelbert Zunhammer hatte eine ähnliche Frisur. Er war nämlich ein echter Künstler bzw. Musiker... 😎 😇

Vates

Mgr. Ducaud-Bourget ist als "Robin Hood" der katholischen Resistance in Frankreich in die Kirchengeschichte eingegangen!
Die Gattin des späteren frz. Staatspräsidenten Chirac half ihm bei der "Reconquista" von Saint Nicolas-du-Chardonnet, indem sie dort die überl. trid. Messe besuchte.
Überhaupt gebührt den Franzosen der Hauptruhm bei der Rettung des überl. röm. Ritus. aber
Eb Lefebvre (der kein Deutsch sprach) wußte auch den Beitrag der deutschsprachigen Getreuen zu schätzen, nicht nur in Form der großzügigsten Spenden........ .

niclaas

Wichtig ist die Rolle der FSSPX, die vielerorts das bewahrende Wirken solcher Priester (teils in Pensionsalter) abgelöst und für eine strukturelle Kontinuität im Dienst an den Gläubigen gesorgt hat. Ohne die Bruderschaft hätte man lokal einen »Strömungsabriß« in der Weitergabe der Tradition erlebt. So hat sich aber ein klein wenig Sauerteig erhalten, dessen Bedeutung heute unübersehbar ist.

michael7

Jeder Katholik hat eine Verantwortung und muss Zeugnis für die Wahrheit und für die Überlieferung der Kirche ablegen.
Auch die Bruderschaft muss sich immer wieder neu fragen, wie weit sie wirklich die überlieferte Lehre verteidigt, ob sie z.B. nicht auch in Bezug auf das Papstamt und die überlieferte Lehre von der wahren Kirche von der Verteidigung des wahren Glaubens abdriftet.

Mile Christi

Leider ist die FSSPX von damals nicht mehr die von heute, wenn ich mir das Gesäusel des österr. Distriktsoberen so anhöre, ja immer lieb und untertänig zu sein, und nur ja nicht den innigstgeliebten "Hl. Vater" und unsere armen "Bischöfe" zu kritisieren. So hätte es Eb. Lefebvre zu nichts gebracht, aber er war halt ein Kämpfer, und seit Fellay sind seine Brüder mehrheitlich solche geworden, die sich arrangieren wollen, um in Bergos Pantheon der vereinigten Weltreligionen einen Seitenaltar für ihre 62er Messe zugestanden zu bekommen.