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Schneider: Altritus-Priester entsorgen Hostienpartikel in Desinfektionsmittel

Es gibt sogar Priester des Alten Ritus, die bei der Kommunionspendung nach jedem Kommunikanten die Finger in Desinfektionsmittel tauchen und konsekrierte Hostienpartikel darin verreiben.

Diese Praxis kritisierte Weihbischof Athanasius Schneider vor Gloria.tv (6. Oktober, Video unten): „Das geht nicht“.

Schneider nannte keine konkreten Orte. Gloria.tv weiß jedoch von mehreren Gemeinden der Petrusbruderschaft in Deutschland, wo dieser schwere Missbrauch praktiziert wird.

Der Bischof hält auch „nicht viel“ von der Kommunionspendung auf Kuchentellern und bezeichnet die Verwendung von Gummihandschuhen als „Exzesse“, bei denen die Hostie wie Abfall behandelt werde. Solche Methoden seien unwürdig und entsprächen nicht der großen Heiligkeit der Eucharistie.

Schneider betont ferner, dass die Mundkommunion gerade aus hygienischer Sicht nicht "problematischer" ist als das Ergreifen der Kommunion mit der Hand, zumal sich die meisten Bakterien und Viren auf der Handfläche und an den Fingern befinden. Etliche Wissenschaftler in verschiedenen Ländern hätten diese Einschätzung bestätigt.

#newsVliqboqkzo

Escorial
Wäre aber auch eine Mahnung an die Petrusbruderschaft.
rumi
Wenn nicht einmal die Priester Gott mehr gehorchen als den Menschen. Welchen Nutzen bringt dann der Glaube für die Rettung der Seelen? Wenn Priester nicht einmal den Sinn für das Allerheiligste haben, welchem Sinn und Zweck dient dann ihr Priestertum. Wenn staatliche Massnahmen dazu zwingen, dann verzichte ich als Priester auf die Austeilung der Kommunion und erteile bloss noch die geistige …More
Wenn nicht einmal die Priester Gott mehr gehorchen als den Menschen. Welchen Nutzen bringt dann der Glaube für die Rettung der Seelen? Wenn Priester nicht einmal den Sinn für das Allerheiligste haben, welchem Sinn und Zweck dient dann ihr Priestertum. Wenn staatliche Massnahmen dazu zwingen, dann verzichte ich als Priester auf die Austeilung der Kommunion und erteile bloss noch die geistige Kommunion bis der Herr diesem Spuk eine Ende setzt.
Il Calmo
S.E. Bischof Schneider unterliegt auch nur den Gesetzgebungen seiner Diözesse! Diese hat wohl keine solchen Bestimmungen wie der sonstige deutsche Sprachraum? Handelt ein Priester nicht nach diesen Diözessanen-Bestimmungen - muss er mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen! Eine Problematik die hier allzugerne übersehen wird!!!
Mission 2020
Möge er so Gott will der nächste Papst werden. Dies erbitten wir durch Christus unseren Herrn Amen
Mission 2020
Bei der ehrwürdigen Heiligen Messe in dem Priorat St Maria zu den Engeln in St Arnual in Saarbrücken ( Piusbruderschaft) gibt es solche Probleme nicht.
CSc
Waagerl
Haha, @CrimsonKing, Hildmann hat genau so verschissen wie Wendler?? , Ihr Busenfreund, seit NEUESTEM- Aluhtträger, da ich bei Ihnen gesperrt bin, jetzt hier!! Sind Sie nicht auf dem Laufenden? Leckerbissen! Lesen Sie keine Schlagzeilen?
Magee
Widerlich! Die Hostien mit Desinfektionsmittel zu kontaminieren und an die Gläubigen zu verkonsumieren, angesichts der Giftigkeit dieser Substanzen, die ja schon, rein äußerlich verwendet, die Haut verätzen. Das grenzt das ja schon an Körperverletzung! 😡
catharina
Sollte so etwas bei den Petrusbrüdern vorgekommen sein, dann wäre es Aufgabe der Oberen, dazu in aller Klarheit Stellung zu nehmen.
Sunamis 49
geistig kommunion

von meinem gebetszetzel zur geistigen kommunion
Tina 13
😭😭
Goldfisch
Der einzige Schutz gegen jede Krankheit, auch Corona, ist das Blut Jesu Christi - unser Glaube. Wer keinen Glauben und kein Vertrauen hat, für den wäre es wohl besser, er würde sich in sein Zimmerchen sperren und Selbstmitleid pflegen, denn das wiederum kommt vom Teufel. - Also die Wahl: Tod oder Leben!
Moselanus
Wenn, dann schiene mir noch am ehesten folgendes möglich: Ein Vasculum wird anstatt wie gewöhnlich mit natürlichem Wasser mit einer Desinfektionsflüssigkeit gefüllt, darin nach jeder einzelnen Kommunionspendung die "Spendefinger", also Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, desinfiziert und damit zugleich purifiziert. Anschließend wird der Inhalt dieses Vasculums ins Sacrarium gegeben.

Ansons…More
Wenn, dann schiene mir noch am ehesten folgendes möglich: Ein Vasculum wird anstatt wie gewöhnlich mit natürlichem Wasser mit einer Desinfektionsflüssigkeit gefüllt, darin nach jeder einzelnen Kommunionspendung die "Spendefinger", also Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, desinfiziert und damit zugleich purifiziert. Anschließend wird der Inhalt dieses Vasculums ins Sacrarium gegeben.

Ansonsten volle Zustimmung zu dem, was Weihbischof Schneider sagt. Alles andere ist inakzeptabel und sollte eher auf eine gruppenweise, öffentliche Kommunionspendungen verzichtet werden, anstatt solch unwürdige "Spendeverrenkungen" zu begehen, wie sie der Bischof nennt und völlig zu Recht zurückweist.
Marienfloss
Die Aussagen des Hw. Herrn Bischof Athanasius Schneider sollte man sich zu Herzen nehmen!
alfredus
Kommunionzangen haben nur ein Grund : ... den ungläubigen Priestern und auch den Bischöfen den falschen " Glaubenszahn " zu ziehen ... !
Lutrina
Wofür gibt es Kommunionzangen?

Ganz davon abgesehen war es traditionell ohnehin nicht üblich bei jeder Messe die Kommunion an die Laien auszuteilen. Erst Pius X. hat diese Unsitte eingeführt.
Kirchenkätzchen
@Lutrina Er empfahl zwar die tägliche Kommunion, setzte aber strikte Vorbereitung voraus - Eucharistisches Fasten, Hl. Beicht/Stand der Gnade, persönliche Sammlung, Katholizität in Form und Inhalt.
alfredus
@Lutrina Der öftere Kommunionempfang ist keine Unsitte, sondern eine Gnade ... ! Der Christ kann nur wachsen, wenn er nach guter Vorbereitung, öfter die Hl. Kommunion empfägt, sie ist die Stärkung der Seele und des Glaubens !
Bethlehem 2014
@Lutrina Das ist Unsinn, was Sie da schreiben! Nirgends hat Pius X. eingeführt (!), daß die Kommunion bei (!) jeder Messe an die Laien (!) auszuteilen sei! - Dafür hätte ich dann doch gern mal einen Beleg für Ihre doch recht unverschämte Behauptung einem Heiligen (!) gegenüber!
Den häufigen (!) Empfang des Allerheiligsten den Gläubigen (!) zu ermöglichen, war übrigens im ersten christlichen …More
@Lutrina Das ist Unsinn, was Sie da schreiben! Nirgends hat Pius X. eingeführt (!), daß die Kommunion bei (!) jeder Messe an die Laien (!) auszuteilen sei! - Dafür hätte ich dann doch gern mal einen Beleg für Ihre doch recht unverschämte Behauptung einem Heiligen (!) gegenüber!
Den häufigen (!) Empfang des Allerheiligsten den Gläubigen (!) zu ermöglichen, war übrigens im ersten christlichen Jahrtausend durchaus das Normale. Keinesfalls hat die Kirche dies je als "Unsitte" zu bezeichnen gewagt: auch nicht das Konzil von Trient.
Carlus
@Lutrina Die Heilige Messe war bis zur Neuordnung durch PP Pius X. ein geschlossenes priesterliches Handeln. Der Priester empfang alleine die Heilige Kommunion in der Heiligen Messe. Nach der Heiligen Messe, am Sonntag nach dem Hochamt wurde die Heilige Kommunion an die Altardiener und die Laien ausgeteilt. Hier gibt es noch die Erinnerung, bevor in der Heiligen (a.o.) Messe die Kommunion …More
@Lutrina Die Heilige Messe war bis zur Neuordnung durch PP Pius X. ein geschlossenes priesterliches Handeln. Der Priester empfang alleine die Heilige Kommunion in der Heiligen Messe. Nach der Heiligen Messe, am Sonntag nach dem Hochamt wurde die Heilige Kommunion an die Altardiener und die Laien ausgeteilt. Hier gibt es noch die Erinnerung, bevor in der Heiligen (a.o.) Messe die Kommunion ausgeteilt wird beten die Akolythen oder beim, Levitenamt der Diakon das Confiteor und der Priester erteilt die Lossprechung.
Pius X. gliederte die Kommunion für die Laien in das Messopfer ein, im gesamten Ritus der Kommunionspende nach dem Hochamt. bzw. nach der Messe.
Das hat Mitte der 50er Jahre im letzten JH da zugeführt und in Deutschland den Wunsch ausgelöst das Confiteor vor der Kommunion abzuschaffen.
nujaas Nachschlag
Ich erinnere mich, dass in meiner Kindheit vor der Messe die Gläubigen, die kommunizieren wollten, mit der Zange ungeweihte Hostien auf einen goldenen Teller legten, die dann während der Messe verwendet verwendet wurden.
@Lutrina