Texas wird der erste Staat, der Abtreibungen verbietet; Gericht erlaubt Inkrafttreten des Heartbeat-Gesetzes am Mittwoch
Texas wird wahrscheinlich der erste Staat in den USA werden, der ein Gesetz rechtskräftig werden lassen kann, das Abtreibungen verbietet, sobald der Herzschlag eines ungeborenen Kindes festzustellen ist.
Am Sonntag hat das Fifth Circuit Berufungsgericht eine für Montag anberaumte Anhörung einer Klage zur Blockierung des Gesetzes abgesagt, berichtet Newsmax.
Das bedeutet, dass das Gesetz zumindest vorerst wie geplant am Mittwoch in Kraft treten wird - und somit möglicherweise jeden Tag mehr als 100 Babys vor der Abtreibung bewahrt werden.
Das texanische Heartbeat-Gesetz, das Gouverneur Greg Abbott im Mai unterzeichnete, verbietet Abtreibungen, sobald der Herzschlag eines ungeborenen Kindes nachweisbar ist, d.h. in der Regel in der sechsten Schwangerschaftswoche. Ausnahmen sind möglich, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Im Gegensatz zu anderen Heartbeat Bills …

lifenews.com

Texas Will Become First State to Ban Abortions, Court Allows Heartbeat Law to Go Into Effect Wednesday - LifeNews.com

Texas appears likely to become the first state in America to be allowed to enforce a law banning abortions once an unborn baby’s heartbeat is detectable.
In a huge victory for life, on Sunday, the Fifth Circuit Court of Appeals canceled a Monday hearing on a lawsuit to block the law,
Newsmax reports.
That means, at least for now, the law will go into effect, as planned, on Wednesday – and potentially save more than 100 babies from abortion every single day.
The Texas heartbeat law, which Gov. Greg Abbott signed in May, prohibits abortions once an unborn baby’s heartbeat is detectable, typically about six weeks of pregnancy. Exceptions are allowed if the mother’s life is at risk. Unique from other heartbeat laws, the Texas legislation includes a private enforcement mechanism that allows people to file lawsuits against abortionists who violate the law.
The law has the potential to save tens of thousands of lives. In 2019, more than 56,600 unborn babies were aborted in Texas, and about …

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Advocata

Nach Angaben des Lozier-Instituts wurden nach der Einführung des Pro-Life-Gesetzes in Texas am 1. September 3696 Babys vor der Abtreibung gerettet.

Werte

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, der das Lebensschutz-Gesetz unterzeichnet hat ist ein Konvertit zum Katholizismus.

MaterBoniConsilii

Danke für die gute Botschaft, ALfA!

Hector de Linares

Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet Texas einmal Vorbildfunktion haben würde!

Paul Ajuts shares this
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Gast6 shares this

Texas wird wahrscheinlich der erste Staat in den USA werden, der ein Gesetz rechtskräftig werden lassen kann, das Abtreibungen verbietet, sobald der Herzschlag eines ungeborenen Kindes festzustellen ist.

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catharina

Politik ist die Kunst des Möglichen. In diesem Fall: möglichst viele Kinder zu retten.

Boni

Das Gesetz folgt damit wohl der Sukzessivbeseelungstheorie des heiligen Thomas von Aquinas. Nach dieser erfolgt die Beseelung 40 Tage nach der Zeugung, was ja tatsächlich mit dem Einsetzen des Herzschlages ungefähr übereinkommt.

Boni

@Oenipontanus,
sicher darf man sich damit nicht zufrieden geben, man wäre aber auch schon froh, wenn das Herzschlagargument in der hiesigen Abtreibungsdebatte mal genannt würde.

Bethlehem 2014

@Boni Ich glaube nicht, daß man sich den Hl. Thomas zum Vorbild gewählt hat.
Dann hätte man nämlich Abtreibung völlig verbieten müssen, da sie ein Verstoß gegen Gottes Gebot ist - vom ersten (!) Augenblick der Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle an; auch schon vor der (zeitlich von uns Menschen gar nicht genau definierbaren) Beseelung!

Bethlehem 2014

Das weiß ich nicht - jedenfalls dürfte als sicher gelten, daß er gegen die Abtreibung einer auch noch unbeseelten Leibesfrucht war. Das allein ist ausschlaggebend.

Advocata shares this

"Das Gesetz hat das Potenzial, Zehntausende Leben zu retten. Im Jahr 2019 wurden in Texas mehr als 56.600 ungeborene Kinder abgetrieben, etwa 85 Prozent davon nach der sechsten Schwangerschaftswoche, wie aus den staatlichen Gesundheitsstatistiken hervorgeht."

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