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Konklave: Ein Stimme war für Kardinal Bertoglio

Während des Konklaves im März 2013, bei dem Franziskus gewählt wurde, stimmte ein Kardinal für "Bertoglio", eine Kombination aus den Namen der Kardinäle Bertone und Bergoglio.

Der Stimmzettel wurde für ungültig erklärt, schreibt Antonio Grana in seinem neuem Buch "Extra Omnes".

Unmittelbar nach seiner Wahl ging Bergoglio auf seinen Hauptkonkurrenten, den Mailänder Kardinal Angelo Scola, zu, um ihn zu umarmen. Doch später mied Franziskus Scola und schickte ihn schnell in den Ruhestand.

Erzbischof Angelo Becciu, der damals stellvertretender Staatssekretär war, wartete am Eingang der Sixtinischen Kapelle, in der das Konklave stattgefunden hatte, als Kardinal Antonio Maria Vegliò, 82, seinen Arm ergriff und fragte: "Eure Exzellenz, wie hat sich Mailand gestern Abend geschlagen?

“Der Fussballclub hat gewonnen, Eure Eminenz", antwortete Becciu und fragte: "Und wen habt Ihr gewählt?"

Grana weiß auch, dass beim Konklave 2005, welches Kardinal Ratzinger wählte, immer ein Stimmzettel für den katholischen und eloquenten Kardinal Giacomo Biffi von Bologna abgegeben wurde. Das war die Stimme Ratzingers.

michael7
Es wurde auch schon berichtet, dass einer "Broglio" auf den Zettel geschrieben hat, was als "Wahlmanipulation" übersetzt werden kann. Siehe Langenscheidt
Erich Foltyn
Benedikt XVI habe ich schon deswegen respektiert, weil er ein Universitäts-Professor war und er konnte sämtliche Philosophien herunter ratschen mit einer Geschwindigkeit, dass ich seinen Ausführungen niemals folgen konnte. Er war ein ungeheurer Kopf und daß das besonders von den Deutschen nicht gewürdigt wurde, wirft ein bestimmtes Licht auf die heutige deutsche Gesellschaft, die sich einst …More
Benedikt XVI habe ich schon deswegen respektiert, weil er ein Universitäts-Professor war und er konnte sämtliche Philosophien herunter ratschen mit einer Geschwindigkeit, dass ich seinen Ausführungen niemals folgen konnte. Er war ein ungeheurer Kopf und daß das besonders von den Deutschen nicht gewürdigt wurde, wirft ein bestimmtes Licht auf die heutige deutsche Gesellschaft, die sich einst rühmte ein Volk von Dichtern und Denkern gewesen zu sein. Was sie heute sind, will ich hier nicht mit Worten bezeichnen. PB hat nicht müssen eine anti-christliche Kirchenpolitik machen, um etwas darzustellen. Wer PB verunglimpft, nachdem er von den Deutschen schon längst zum Rücktritt gepöbelt wurde, ist ein gewöhnlicher Kirchenfeind. Vor der heutigen Kirche graut mir, aber ich bin kein Kirchenfeind. Nur: So werden sie es nicht hin bekommen.
Katholik25
man muss wirklich hier kopfschütteln was man über Benedikt liest. das er kein Papst war. unglaublich
Maximos101
Als Peritus auf dem Konzil, als Erzbischof von München Freising und als Präfekt der Glaubenskongregation hat Ratzinger sämtliche Hâresien von Vatikanum II verteidigt und auch von Amts wegen verkündet. Am 17. Januar 2001 veröffentlichte er als Präfekt der Glaubenskongregation eine Erklärung, welche die nestorianische Anaphora von Addai und Mari ohne Wandlungsworte für sakramental gültig erklärte. …More
Als Peritus auf dem Konzil, als Erzbischof von München Freising und als Präfekt der Glaubenskongregation hat Ratzinger sämtliche Hâresien von Vatikanum II verteidigt und auch von Amts wegen verkündet. Am 17. Januar 2001 veröffentlichte er als Präfekt der Glaubenskongregation eine Erklärung, welche die nestorianische Anaphora von Addai und Mari ohne Wandlungsworte für sakramental gültig erklärte. Nun besizt aber die Kirche keine Verfügungsgewalt über Materie und Form eines Sakramentes, wie Pius X. in "ex quo nono" erklärte. Zudem pflichtete er 1979 als Mitglied der Internationalen Theologischen Kommission im Vatikan der Häresie bei, Jesus von Nazareth sei erst durch die Taufe im Jordan zu messianischen würden aufgestiegen, was einer Leugnung der Gottheit Christi gleichkam: "Bei seiner Taufe im Jordan empfing Jesus die „Salbung“ durch den Heiligen Geist (Lk 3,22) zur Erfüllung seiner messianischen Sendung ..."; www.vatican.va/…/rc_cti_1979_cri…
Erich Foltyn
komisch, daß man jetzt nachschaut, wer den Papst gewählt hat
Maximos101
Das nächste Mal wird das ein Medienereignis mit Dieter Bohlen. Die müssen dann vorsingen und bekommen einen Recall, wenn sie brav sind.
Mir vsjem
Kurz und bündig: Ein Papst, der in seinem Amt Häresien verbreitet, hat bewiesen, dass er das schon vorher tat und aus diesem Grund nach Cum ex apostolatus niemals Papst war und wäre er noch so oft von Kardinälen gewählt worden.
Dass wir keine wahren Kardinäle haben, hat sich während des Konzils und unzählige Male danach erwiesen. Können also keinen Papst wählen.
Wenn das Breitgetretene hier …More
Kurz und bündig: Ein Papst, der in seinem Amt Häresien verbreitet, hat bewiesen, dass er das schon vorher tat und aus diesem Grund nach Cum ex apostolatus niemals Papst war und wäre er noch so oft von Kardinälen gewählt worden.
Dass wir keine wahren Kardinäle haben, hat sich während des Konzils und unzählige Male danach erwiesen. Können also keinen Papst wählen.
Wenn das Breitgetretene hier der Wahrheit entspricht, dann ist die Wahl ohnehin ungültig, denn das Wissen um bestimmte Stimmzettel, also was innerhalb der Sixtinischen Kapelle geschehen sein soll, macht die Wahl ungültig. Bei jedem rechtmäßigen Konklave war die Geheimhaltung strengste Pflicht.
Maximos101
@Mir vsjem ; Ihre Interpretation von Cum ex Apostolatus ist nicht richtig. Johannes Rothkranz hat das schon mehrfach bewiesen. Zudem muß ein Papst eben auch eine äußerlich sichtbare Häresie begehen, als Akt der Temerität, damit er sich von seinem Amt trenne. Rothkranz hat eindeutig bewiesen, das Paul IV. rechtskräftig verurteilte Häretiker meinte und keine geheimen Häretiker. Auch die …More
@Mir vsjem ; Ihre Interpretation von Cum ex Apostolatus ist nicht richtig. Johannes Rothkranz hat das schon mehrfach bewiesen. Zudem muß ein Papst eben auch eine äußerlich sichtbare Häresie begehen, als Akt der Temerität, damit er sich von seinem Amt trenne. Rothkranz hat eindeutig bewiesen, das Paul IV. rechtskräftig verurteilte Häretiker meinte und keine geheimen Häretiker. Auch die Kinkerlitzchen über Stimmzettel, die Sie anfügen, macht keine Wahl ungültig. Wie ich schon sagte: letztes kanonisches Kriterium ist die friedliche Anerkennung eines Gewählten und Papabile durch die Katholiken. Ich darf noch hinzufügen, daß Paul IV., so wie Rothkranz es darstellt, tatsächlich ursprünglich es verstanden haben wollte, wie Sie darstellen, allein, er drang im Konsistorium vor den Kardinälen damit nicht durch. Paul IV. gab dann sein Ansinnen nicht auf und wollte solche vom Papstamt ausschließen, wo schon ein Prozeß wegen Häresie anhängig sei. Das wurde laut der Papstgeschichte von Ludwig von Pastor, auf die sich Rothkranz beruft, gerade noch vom Konsitorium akzeptiert. Es ist also mindestens eine formelle Anklage nötig, wobei hier gar kein Gegensatz zwischen Paul IV. und dem CIC1917 besteht. @Santiago74
Mir vsjem
Nirgendwo steht in dieser Bulle, dass diese Häretiker erst einmal verurteilt werden müssen, eine "sichtbare Häresie" begehen müssen. Das ist Quatsch! Die Kirche hat längst festgelegt, dass ein Häretiker eo ipso, ab sofort, aufgrund der Tat, exkommuniziert ist. Ein Häretiker, der Lehren verkündet, die der Glaubenslehre widerspricht, bedarf nicht erst kirchenrechtlich einer solchen Verurteilung …More
Nirgendwo steht in dieser Bulle, dass diese Häretiker erst einmal verurteilt werden müssen, eine "sichtbare Häresie" begehen müssen. Das ist Quatsch! Die Kirche hat längst festgelegt, dass ein Häretiker eo ipso, ab sofort, aufgrund der Tat, exkommuniziert ist. Ein Häretiker, der Lehren verkündet, die der Glaubenslehre widerspricht, bedarf nicht erst kirchenrechtlich einer solchen Verurteilung und Bekanntgabe. Haben wir denn nicht genug "sichtbare Häresien"? Sind die Ihnen noch zu wenig? Und wo ist das bewiesen? Genaue Stelle bitte?
Maximos101
@Mir vsjem ; Mein Lieber, daß das da nicht steht ist vollkommen egal! Entscheidend ist, wie diese Bulle rezipiert wurde. Und es muß also eine formelle Anklage mit einem Prozeß anhängen. Die Art der Rezeption ist übrigens kein Widerspruch zum Wortlaut der Bulle, denn diese ist in diesem Punkt nur unklar. Die Rezeption beseitigt aber diese Unklarheiten.
Maximos101
@Mir vsjem ; Sie sind mit der Lösung, die Rothkranz präsentiert, viel besser bedient, wenn sie den Amtsverlust z. B. von Paul VI. beweisen wollen. Denn der vorab weiter oben dargestellte Fall der absoluten Temerität, der zum Amtsverlust führt, abstrahiert nämlich vollständig von der Frage, ob eine formelle Häresie vorliegt, oder nicht. Im Falle der Temerität dagegen genügt der Nachweis eines …More
@Mir vsjem ; Sie sind mit der Lösung, die Rothkranz präsentiert, viel besser bedient, wenn sie den Amtsverlust z. B. von Paul VI. beweisen wollen. Denn der vorab weiter oben dargestellte Fall der absoluten Temerität, der zum Amtsverlust führt, abstrahiert nämlich vollständig von der Frage, ob eine formelle Häresie vorliegt, oder nicht. Im Falle der Temerität dagegen genügt der Nachweis eines kontradiktorischen Widerspruches von Seiten des Lehramtsinhabers mit Anspruch auf Autorität gegen ein bereits stehendes Dogma. Ob dieser Widerspruch durch eine formelle Häresie, Schwachsinn, vermessenes Reden im Zustand vollständiger Unbildung, Drogensucht, oder Erpressung durch äußere Mächte zustande kommt, ist egal. Hier gilt eben Gal. 1:8-9.
One more comment from Maximos101
Maximos101
@Mir vsjem ; Konsultieren Sie diesbezüglich in Scheebens Dogmatik die N°477-479: archive.org/details/handbuchderkath…
Mir vsjem
Ach wieder die berühmten Ratzinger-"Interpretationen" nach Gutdünken der Modernisten, einmal mit der rosa Brille, dann mit der Sichtschutzbrille gedeutet...
Sie sollen doch die Quelle beweisen!
Moselanus
Ich halte die Bestimmungen von Ex apostulatus officio, insofern sie für die Begründung einer außerordentlichen Sedisvakanz seit 1958 herangezogen werden, für praktisch unabwendbar. Vielleicht hat aber auch Paul IV. dadurch das Papstamt verloren, weil er damit letztlich die Sichtbarkeit der Kirche geleugnet hat.
Maximos101
@Moselanus ; Sie können diese Bestimmungen anwenden, aber nach den Regeln der erfolgten Rezeption, so wie Ludwig von Pastor sie beschreibt. Zu wähnen, Paul IV. könne hier selbst sein Amt verloren haben, ist deswegen abwegig, weil die Art der Rezeption durch das Konsistorium dafür sorgte, daß alles im Lot blieb. Man kann selbstredend die Bulle nicht so anwenden, daß man damit die Sichtbarkeit …More
@Moselanus ; Sie können diese Bestimmungen anwenden, aber nach den Regeln der erfolgten Rezeption, so wie Ludwig von Pastor sie beschreibt. Zu wähnen, Paul IV. könne hier selbst sein Amt verloren haben, ist deswegen abwegig, weil die Art der Rezeption durch das Konsistorium dafür sorgte, daß alles im Lot blieb. Man kann selbstredend die Bulle nicht so anwenden, daß man damit die Sichtbarkeit der Kirche leugne. Das tun unter anderem jene, welche die Bulle so auslegen, daß Päpste die geheime Häretiker sind, ihr Amt verloren hätten. Aber genau dagegen wendet sich Rothkranz.
Moselanus
Ja, so kann und muss man das Dokument offenbar auslegen und anwenden. Sonst würde es übrigens auch die Möglichkeit leugnen, dass ein Häretiker oder der Häresie Verdächtiger sich wirklich bekehren kann, was beinahe eine noch grundlegendsten Häresie wäre in meinen Augen, @Maximos101!
Maximos101
@Moselanus ; Lange vor der Bulle Pauls IV. wurde ein rekonzilierter Häretiker Papst. Es handelt sich um Enea Silivio Piccolomini, der einst Parteigänger und Nuntius des Gegenpapstes in Genf war. Außerdem war Piccolomini Anhänger der Häresie des Konziliarismus'. Er wechselte irgendwann die Seiten, wurde öffentlich rekonziliert und stieg dann zum Kardinal auf und wurde Papst.
Maximos101
@Moselanus ; @Santiago74 ; Natürlich wollte Paul IV. mit seiner Bulle einen Fall wie Piccolomini verhindern, bzw., daß er sich wiederhole, jedoch kam er, wie bereits weiter oben gesagt, im Kardinalskonsistorium damit nicht durch. Die Kardinäle argumentierten, daß auch der beste Mann Feinde haben könne, die ihn verleumden. So kam es zum Kompromiß, daß kein Kandidat für das Amt Papsttums ein …More
@Moselanus ; @Santiago74 ; Natürlich wollte Paul IV. mit seiner Bulle einen Fall wie Piccolomini verhindern, bzw., daß er sich wiederhole, jedoch kam er, wie bereits weiter oben gesagt, im Kardinalskonsistorium damit nicht durch. Die Kardinäle argumentierten, daß auch der beste Mann Feinde haben könne, die ihn verleumden. So kam es zum Kompromiß, daß kein Kandidat für das Amt Papsttums ein gegen sich laufendes Häresieverfahren mit formeller Anklage haben dürfe (siehe Ludwig von Pastors Papstgeschichte). Der CIC1917 sagt auch nichts anderes. Johannes Rothkranz beschreibt das recht ausführlich in seinem Buch, "Wo ist die wahre Kirche heute?". Der Verlag Anton Schmid hat das Buch zwar gedruckt, wollte es dann aber nicht ausliefern, weil Rothkranz darin die Bulle "ex apostolatus" auf den heutigen Fall des II. vatikanischen Konzils für nicht anwendbar hält, wofür er gute Gründe hat. Deswegen hat das Buch kein Erscheinungsjahr. Rothkranz entwickelte recht eloquent die weiter oben von mir kurz dargelegte These der "absoluten Temerität des Lehramtes", ausgehend von Scheeben und Gregor von Valencia. In seinem anderen noch ausführlicheren Werk aus dem Jahr 1995, "Die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit", vertritt er dieselbe These.
Moselanus
Gottseidank hat er sich damit nicht durchgesetzt.
Maximos101
Was viele, die mit kanonischen Spitzfindigkeiten behaupten, Ratzinger sei noch Papst, nicht verstehen, weil sie halt vom kanonischen Recht keine Ahnung haben: Keine Wahlkonstitution, selbst dann, wenn sie absolut und ohne Zweifel rechtsgültig für die Wahl eines Papstes und die Abhaltung eines Konklaves promulgiert wurde, bindet die Kirche in einem vollständigen Sinne, falls durch ungünstige …More
Was viele, die mit kanonischen Spitzfindigkeiten behaupten, Ratzinger sei noch Papst, nicht verstehen, weil sie halt vom kanonischen Recht keine Ahnung haben: Keine Wahlkonstitution, selbst dann, wenn sie absolut und ohne Zweifel rechtsgültig für die Wahl eines Papstes und die Abhaltung eines Konklaves promulgiert wurde, bindet die Kirche in einem vollständigen Sinne, falls durch ungünstige Umstände eine solche Wahlkonstitution die Wahl eines neuen Papstes behindern würde. Allgemeine Rechtsprinzipien, die auf dem göttlichen Recht beruhen (welches sich in Naturrecht und göttlich geoffenbartes Recht einteilt), würden eine solche Konstitution ersetzen. Darum ist das letzte Kriterium dafür, daß jemand (als papabile) wirklich Papst sei, seine allgemein und friedliche Anerkennung durch alle Katholiken. Das ist nicht im Sinne eines demokratischen Wahlrechts und eines Zustimmungsrechts gemeint, sondern als Charisma. Die Schafe hören die Stimme ihres Hirten und der Hirt hat das Charisma von den Schafen gehört zu werden. Zu dieser friedlichen Anerkennung gehört auch die Anerkennung des lebendigen Lehramts des Papstes. Man kann also nicht sagen: ich erkenne ihn an, aber nicht sein Lehramt.

Was nun die Dinge angeht, durch die ein Papst sein Amt verlieren kann, so können viele nicht zwischen 'de jure" und 'de facto' unterschieden. Wenn jemand den Papst ermordet, ist das 'de jure' ein Verbrechen. 'De facto' hat das aber rechtswirksame Folgen, denn der Papst ist tot und somit nicht mehr Papst. Wenn ein Tyrann den Papst gefangen setzt, so daß der Pontifex sein Amt nicht mehr ausüben kann, weil er vollkommen isoliert ist, so ist das 'de jure" ein Verbrechen und die Maßnahme rechtsungültig, aber 'de facto' wurde der Papst von seinem Amt getrennt und die Kirche muß handlungsfähig bleiben. Aus diesem Grunde wurde zu Lebzeiten des gefangenen hl. Martin I. ein neuer Papst gewählt, ohne daß Martin zurücktrat. Papst Pius VI. starb kurz nach seiner Gefangennahme durch die Revolutionstruppen und Papst Pius VII. war ein Grenzfall, weil seine Gefangenschaft nicht über Gebühr gedauert hatte, aber er stand schon Druck, so daß er in seiner Unfreiheit dem Napoleon Konzessionen machte, die er hinterher büßte, indem er sich selbst für einige Zeit die Zelebration der Messe untersagte.

Wenn Gott will, daß ein gefangener Papst sein Amt versehe, so befreit er ihn, wie einst Petrus durch den Engel befreit wurde. Der sel. Papst Siricius wurde von seinem Nachfolger Vigilius in den Kerker verbracht, wo er starb. Alles unrechtmäßig! Aber 'de facto' wurde Siricius von seinem Amt getrennt, so als hätte man ihn ermordet. Dasselbe gilt für Päpste, die in tolldreister Manier (Fall der absoluten Temerität) einer bereits geoffenbarte Glaubenswahrheit logisch kontradiktorisch und unter Mißbrauch ihrer Autorität zu widersprechen wagen. Es ist eine Art von geistlichem Selbstmord, der ihn dann aus dem Amt befördern wurde. Denn die Unfehlbarkeit des Papstes und des lebendigen Lehramtes überhaupt, gilt streng genommen nur für die Sicherung jener Entscheidungsprozesse über Gegenstände, zu welchen sich die Kirche noch nicht autoritativ geäußert hat. Zu allem anderen, was bereits entschieden wurde (das sogenannte tote Lehramt), gilt das, was der hl. Paulus in Gal. 1:8-9 geschrieben hat und auch die Worte Christi in Mt. 5:13 vom Salz der Erde. Kein geringerer als Cornelius a Lapide interpretiert in seinem Kommentar zur Hl. Schrift Gal. 1:8-9 in genau der Weise. Und auch Scheeben mußte zugeben, daß diese Sichtweise nicht gegen das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit verstieße, wenn er den Fall auch für recht unwahrscheinlich hielt. Aber nun ist er eingetreten!
Mir vsjem
@Maximos101 sieht hier richtig. Beides stimmt:
"Erstens war Benedikt XVI. auch kein Papst, weil er nicht weniger häretisch ist als Bergoglio, zweitens sagt er jedem, der ihn fragt, ob er nun Papst sei oder nicht, er sei kein Papst mehr"
Es stimmt, was hier gesagt wird. Benedikt XVI. beteuert, dass er nicht mehr Papst sei. Dessen ungeachtet ist er für die BdW-Anhänger der wahre Papst, und zwar…More
@Maximos101 sieht hier richtig. Beides stimmt:
"Erstens war Benedikt XVI. auch kein Papst, weil er nicht weniger häretisch ist als Bergoglio, zweitens sagt er jedem, der ihn fragt, ob er nun Papst sei oder nicht, er sei kein Papst mehr"
Es stimmt, was hier gesagt wird. Benedikt XVI. beteuert, dass er nicht mehr Papst sei. Dessen ungeachtet ist er für die BdW-Anhänger der wahre Papst, und zwar "der letzte Papst"! Nicht zu fassen!
SCIVIAS+
Manchmal weiß man erst zu schätzen wenn man es nicht mehr hat, der Abgrund der sich vor einem auftut nötigt einen Respekt ab, und vielleicht kehren deswegen wenigstens einige wenige um. Ein paar Auserwählte werden es wohl sein. 🙏
sudetus
Bravo Maximos101, haargenau so ist es !
Maximos101
Erstens war Benedikt XVI. auch kein Papst, weil er nicht weniger häretisch ist als Bergoglio, zweitens sagt er jedem, der ihn fragt, ob er nun Papst sei oder nicht, er sei kein Papst mehr.
Maria Katharina
😀 😀 😀
Notae ecclesiae
Bei Benedikt XVI ist es den guten Katholiken egal ob sie die Handkommunion empfangen, oder in den NOM gehen würden. Wenn ich jetzt auch so abgedreht wäre wie manch Dame hier, würde ich vermutlich sagen er ist als FP wesentlich besser geeignet. Bei ihm vergessen die Leute all ihre hohen Ansprüche an einen Papst
Thors Catholic Hammer
Das päpstliche Konklave von 2013 war nach kanonischem Recht ungültig, da kein Papst gewählt werden kann, solange ein gültiger Papst noch im Amt ist. Papst Benedikt XVI. hält trotz aller Erscheinungen immer noch das päpstliche Primat. (Seine Lebensbedingungen ständiger Überwachung und Zurückhaltung sind eine Anklage gegen die zivilisierte Welt.)
Notae ecclesiae
Warum sollte man sich von einem Papst anklagen lassen, der freiwillig seinen Posten geräumt hat? Selbst wenn er mit dem Leben bedroht wurde, wäre der Preis nicht zu hoch gewesen, für die Wahrheit zu sterben. Für einen Gefangenen erhält er sehr viele Besucher.
Maria Katharina
Es ist müßig, immer wieder das Gleiche erklären zu wollen.
Benedikt ist und bleibt unser jetziger Papst.
Ich liebe ihn sehr und bin im Gebet mit ihm und für ihn stets verbunden.
Da kann mir einer erzählen wollen, was er/sie will.
Die Tatsache ist halt anders...
Antiquas
"Wir sind noch Papst" - BILD vom 30.2.2020.