Kardinal Müllers entschiedene Haltung gegenüber der FSSPX und dem deutschen Synodalen Weg
„Es führt kein Weg daran vorbei, das Zweite Vatikanische Konzil als das einundzwanzigste Ökumenische Konzil der Katholischen Kirche anzuerkennen.“
Er fügte hinzu: „Die Behauptung, die Lefebvrianer seien die letzte Bastion der wahren Katholizität, muss endlich ein Ende haben.“
Gleichzeitig räumte Kardinal Müller ein, dass die Bruderschaft „die Wunden, die selbsternannte Reformer im Stil des Modernismus dem Leib Christi zugefügt haben“, richtig erkannt habe. Er betonte jedoch: „Es gibt niemals eine Rechtfertigung dafür, sich von der katholischen Kirche zu distanzieren – auch wenn die Kirche eine Mischung aus Heiligen und Sündern ist.“
Für Kardinal Müller ist der Moment gekommen, dass „alle Katholiken sich in der Wahrheit Christi wiedervereinigen, der in der Person des heiligen Petrus und seines Nachfolgers, Papst Leo XIV., ein dauerhaftes Prinzip und Fundament der Einheit geschaffen hat“.
„Deutsche Synode ist ketzerisch“
In Bezug auf die Deutsche Synode betonte Kardinal Müller, dass die Diözesen in Deutschland Teil der Weltkirche sind und „nur insofern katholisch sind, als sie den katholischen Glauben, die Sakramente und die göttliche Verfassung der Kirche teilen“.
„Die Organisation des sogenannten Synodalen Weges besitzt jedoch keine lehramtliche Autorität und ist auch keine verfassungsgebende Versammlung, die befugt wäre, eine deutsche Nationalkirche nach anglikanischem oder protestantischem Vorbild zu gründen.“
Wenn schon das Lehramt des Papstes und der Bischöfe an die Offenbarung und die apostolische Tradition gebunden ist, so gilt dies umso mehr für den deutschen Synodalen Weg.
„Er ist nichts anderes als ein ketzerischer Versuch, das christliche Verständnis vom Menschen durch Gender-Ideologie zu ersetzen und diese Verfälschung der Lehre einem naiven Publikum als sogenannte ‚Weiterentwicklung‘ zu präsentieren.“
Jedes Gerede über Gott, Christus oder die Sakramente sei lediglich dekorativ – „eine fromme Fassade, um die Umwandlung der Kirche Christi in eine religiös-soziale NGO mit spirituellen Slogans zu verschleiern“.
Abschließend warnte Kardinal Müller: „Die verheerende Bilanz des Progressivismus in Deutschland seit den 1970er Jahren zeigt sich in Massenabgängen aus der Kirche, leeren Priesterseminaren, geschlossenen Klöstern und einer erschreckenden Unkenntnis über Gott und den katholischen Glauben.“
AI-Übersetzung