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M.RAPHAEL
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Wir feiern das wir – das sind wir alle

Es ist schwierig, die Konzilskirche zu verstehen. Sie scheint zu glauben. Sie scheint anzubeten. Sie scheint irgendwie katholisch zu sein.

Gleich das Problem am Anfang: Während einer meiner letzten Besuche in einer NOM Liturgie überhörte ich eine Dame neben mir, die, als der Priester in der Predigt die Reinheit der Mutter Gottes erwähnte, laut aufstöhnte mit der Bemerkung: „Jetzt geht das wieder los.“ Immerhin geht sie noch zur Kirche, zumindest manchmal. Oh je.

Oft höre ich geliebte Brüder und Schwestern, die weinend darüber klagen, dass ihre Kinder überhaupt nicht mehr gläubig sind. Die Konzilskirche meinte es vielleicht gut, als sie begann, einen lieben Gott zu predigen, der alles verzeiht, bei dem alle in den Himmel kommen. Das war ein tödlicher Fehler, der mir erlaubt, die Konzilskirche als gottlos zu bezeichnen. Warum?

Einen solch lieben Gott gibt es nicht. Das weiß jeder Mensch. Alle wissen, wäre er allverzeihend, hätte er der Eva gleich vergeben. Ein wenig wedeln mit dem erhobenen Zeigefinger und gut ist im Paradies. Das hat Er nicht gemacht. Die gesamte Menschheit muss sterben, nur weil ein Apfel gegessen worden ist. Man überlege sich, welche Qualen jeder einzelne Tod bedeutet. Jeder Mensch, umso ungebildeter, umso klarer, versteht, dass ein lieber Gott niemals Gott sein kann. Würde Gott jede Teufelei vergeben, wäre auf einen Schlag die gesamte Heilige Schrift ohne Wert. Sie wäre voller Lügen. Darüber hinaus wäre ein lieber Onkelgott niemals Gott, weil jeder Mensch jeden Tag mit verdecktem Bösen und schlechten Taten konfrontiert wird. Aber diese sind perfekt verborgen unter einem Mantel des Gutmenschentums. Das Böse, das sich immer hinter einer mitmenschlich grünen Maske so gut versteckt, dass man niemals eine Anzeige gegen die alltäglichen Angriffe bei der Polizei aufgeben kann, könnte der liebe Trottelgott niemals befehlen. Die Dämonen würden einen solchen coolen Animateur des Spasses nur auslachen. Philosophisch formuliert stellt sich die Frage der Theodizee, „warum Gott das Böse zulässt, wenn die Welt doch eigentlich gut ist?“ Für die, die den wahren Gott kennen, stellt sich diese Frage nicht. Lieb ist niemand.

Der normale junge Mann, der in der Konzilskirche aufgewachsen ist, verlässt die Kirche. Er versteht ganz klar, dass ein lieber Gott niemals der Herr über das Ganze sein kann, wenn er glaubwürdig jeden Menschen ins Paradies holen soll. Denn ein solch lieber Kerl hat keinerlei Kontrolle über die Teufel. Deshalb kann er nicht Gott sein. Sollte er aber Gott sein, braucht man nicht mehr in die Kirche zu gehen, sondern kann tun und lassen was man will. Man kommt ja sowieso in den Himmel. Ihr seid schwachsinnige Idioten, ihr Konzilskleriker. Oder seid ihr selbst böse?

Nur wer die Hölle und die unbedingte Furcht vor einem eifersüchtigen Gott predigt, gibt der Wahrheit die Ehre. Nur ein solcher kann unschuldige Menschen bekehren, die jeden Tag von schleimigen und feministischen Gutmenschen bis aufs Blut gequält werden.

Warum aber hat die Konzilskirche immer noch so viele Anhänger? Warum dominieren die Konzilsbischöfe?

Weil die Menschen die Kirche brauchen. Sie brauchen das Bewusstsein der Einbettung in einen überindividuellen Horizont. Danke an @Santiago74 u.a. für seine Beiträge über Charles Taylor.

EIN SÄKULARES ZEITALTER - Charles Taylor // Buchtipp von Veronika Hoffmann.

Es fällt auf, dass der Glaube nur noch das Produkt von weißgetünchten katholischen Akademien ist. Der selbstvergötzende Bürger fährt mit der beheizten Straßenbahn dorthin, durch eine Stadt in der alles nur noch von Menschen konstruiert ist. Da gibt es keinen Gott mehr. Als Ersatz gibt es ein paar grüne Zimmerpflanzen in den Vortragssälen, die von individuellen Plastiksesseln geprägt sind. Dann beginnt sich die humanistische Vernunft zu positionieren. Der Bürger entscheidet über Gott, je nachdem wie gut der Vortrag ist. Aber am Ende entscheidet er (und nicht Gott), selbst wenn er mit Charles Taylor der Meinung ist, dass man sich dem Überich, dem Überindividuellen ausliefern muss. Das hat mit dem Glauben nichts zu tun. Ein selbstvergötzender Menschengott bleibt in Kontrolle. Ein wirklich von Gott Erfasster dagegen kann nicht zurück in die Bürgerlichkeit. Er ist nicht mehr in Kontrolle. Er ist am Kreuz. Später mehr.

Was also ist der Erfolg der Konzilskirche?

Gestern feierten die Amerikaner Thanksgiving. Bald feiern sie Weihnachten. Das feiern sie in jedem Fall, egal ob sie Christen sind oder nicht. Es ist eine Feier der Lichter im Dunkeln, der Familie, der Zusammengehörigkeit. Man muss kein Christ sein, um Weihnachten zu feiern. Es ist ein Fest des Glühweins und der gebratenen Mandeln. Vor allem ist es ein Fest der Geborgenheit und Gemeinschaft in Bejahung. Das brauchen die Menschen, dringend. Der Warenwert der Geschenke ersetzt die himmlische Liebe. Da weiß man, was man hat, wie viel Liebe wert ist. Ich kenne Menschen, die berechnen ganz genau, wann, wo, wie und warum sie jemals eingeladen worden sind. Das müssen sie unbedingt zurückzahlen. Liebe ist ein Geschäft.

Die Kinderschokolade hat einen schönen und anschaulichen Werbeclip gedreht. Es geht um das Zusammensein. Es geht niemals darum, sich mit dem Herrn kreuzigen zu lassen. Das ist die Konzilskirche und warum die Reinheit der Mutter Gottes in ihr nicht mehr gepredigt werden darf. Amorelie mag das nicht. Stattdessen betet man zum Herrn des Konsums. Der flüstert liebe Bestätigungen der eigenen Gier.

kinder.com/de/de/weihnachten-mit-kinder

Man ist ja ein Guter.
Salzburger
"Wenn der Zelebrant bekennt, daß die Liturgie nicht auf die Götter gerichtet ist, sondern auf die Gläubigen wirken soll, verliert der Kult jede religiöse Bedeutung und wird zur kollektiven Therapie." "Der katholische Kult wurde reformiert, damit die Wärme der verklumpten Masse das Ei des Grand-Etre von Comte ausbrütet." (GOMEZ DAVILA)
Die KonzilsKirche hat das Evangelische DoppelGebot so zusamme…More
"Wenn der Zelebrant bekennt, daß die Liturgie nicht auf die Götter gerichtet ist, sondern auf die Gläubigen wirken soll, verliert der Kult jede religiöse Bedeutung und wird zur kollektiven Therapie." "Der katholische Kult wurde reformiert, damit die Wärme der verklumpten Masse das Ei des Grand-Etre von Comte ausbrütet." (GOMEZ DAVILA)
Die KonzilsKirche hat das Evangelische DoppelGebot so zusammengefasst: Du sollst dich im Nächsten als Gott über alles lieben!
michael7
@M.RAPHAEL : Ihr Anliegen mag heute sicher teilweise berechtigt sein, gegen einen Gott der Gleich-Gültigkeit in der Beurteilung von Gut und Böse zu predigen und auch vor der Gefahr des Verlustes des Heiles durch die Verweigerung von Umkehr zu warnen.
Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass man nicht nur durch rosaroten Kitsch die Wirklichkeit verzerren kann, sondern auch durch schwarzen …More
@M.RAPHAEL : Ihr Anliegen mag heute sicher teilweise berechtigt sein, gegen einen Gott der Gleich-Gültigkeit in der Beurteilung von Gut und Böse zu predigen und auch vor der Gefahr des Verlustes des Heiles durch die Verweigerung von Umkehr zu warnen.
Allerdings sollten wir nicht vergessen, dass man nicht nur durch rosaroten Kitsch die Wirklichkeit verzerren kann, sondern auch durch schwarzen Kitsch, der nur die Schrecken und das Böse sieht.
Man sollte nicht meinen, die wahre Vollkommenheit bestehe darin, dass man Gott nicht mehr als den "lieben Gott" anerkennt und deswegen nur aus Furcht vor der Hölle die Menschen für das Gute gewinnen will.
Ich weiß nicht, welchen (jansenistischen? 😊) Hintergrund Sie haben.
Die Sprache Jesu und auch die der Heiligen klingt etwas anders als das, was Sie - vielleicht in berechtigtem Eifer - zumindest mit ihren Worten hier präsentieren.
Der heilige Pfarrer von Ars z.B. nannte Gott fast immer nur den "lieben Gott" - und hat gerade dadurch so viele Menschen bekehrt und zu einem wahrhaftigen Leben in Glaube, Hoffnung und Liebe geführt!
Und auch Jesus, der zwar den Pharisäismus streng geißelt, weil dieser vor allem "Selbstgerechtigkeit" bedeutet, sagt ganz klar, dass Er, obwohl Er der Herr ist, uns nicht mehr Knechte, sondern Freunde nennt! (Joh. 15,15). Also doch ein lieber Herr und Gott! - Was natürlich bedeutet, dass wir auch das Gute und die Gebote erfüllen sollen, die Gott gibt, Freundschaft beruht auf gegenseitiger Liebe!
Was Sie möglicherweise kritisieren wollen, ist die heutige Einseitigkeit: Dass wir nur von Gott Wohlwollen und Liebe erwarten, aber selbst nicht mehr bereit sein, diese Liebe auch zu erwidern! Das zu bekämpfen ist sicher ein berechtigtes Anliegen.
Jedoch ist es widersinnig, gegen den "lieben" Gott anzurennen. Gott ist die Liebe, und bei Ihm geht es nicht darum, vor den Menschen möglichst furchterregend zu erscheinen, sondern sie aus der Lieblosigkeit der Gottlosigkeit zur wahren Liebe und damit an ihre wahre Bestimmung zu erinnern: Gott selbst ist die Liebe, und deswegen ist im Himmel "mehr Freude über einen reuigen Sünder, der sich bekehrt" (weil er aus der großen Gefahr errettet wurde), "als über 99 Gerechte, die der Bekehrung nicht bedürfen" (Lk. 15,7). Jesus verkündet Gott nicht als jemand, der nicht "lieb" ist, sondern der die Liebe selbst ist - damit aber auch die Notwendigkeit der Umkehr und der Erwiderung der Liebe auch nicht verschweigen kann!
Salzburger
Das Gefasel vom "lieben Gott" ist absolut unerträglich! (Der arme Hl. Pfarrer von Ars war halt nicht der Intelligenteste, weshalb Er sich von solch "frommem" Gesülz leider nicht erheben konnte.) Es ist schon dadurch falsch, weil DIE LIEBE SEIN Wesen ist und nicht eine SEINer Eigenschaften.
Die SelbstVerGötzung im AbendLande begann mit den gotischen Scholastikern und ihrer "natürlichen Theologie",…More
Das Gefasel vom "lieben Gott" ist absolut unerträglich! (Der arme Hl. Pfarrer von Ars war halt nicht der Intelligenteste, weshalb Er sich von solch "frommem" Gesülz leider nicht erheben konnte.) Es ist schon dadurch falsch, weil DIE LIEBE SEIN Wesen ist und nicht eine SEINer Eigenschaften.
Die SelbstVerGötzung im AbendLande begann mit den gotischen Scholastikern und ihrer "natürlichen Theologie", welche IHN in unsere kleinkarierten Kästchen sperrten. (Er ist Liebe/Licht? Dann muß er so sein, was wir Menschlein uns unter "Liebe"/"Vernunft"/"Natur" so vor-stellen!)
Aber wir sollten in unseren Seelen die ReligionsGeschichte nach-leben, d.h. wir müssen bei ABRAHAM beginnen und uns klar sein, daß wir rechtlose Sklaven sind, wie sich selbst BMV definierte (die Übs. mit "Magd" ist Betrug - im Text steht "doúle"); daß der Dóminus DEUS Sábaoth sich sogar widersprechen kann, wenn ER will. Und erst nach unserer GanzAusLieferung kann&darf mit 2.Mose 3,14 die OntoLogie begründet werden und mit 1.Joh. 1,5/4,8 die AxioLogie!
Salzburger
p.scr.: "Der Abstand zwischen Gott und dem menschlichen Verstand ist so gewaltig, daß nur eine kindliche Theologie nicht kindisch ist." (GOMEZ DAVILA)
Waagerl
Zitat: p.scr.: "Der Abstand zwischen Gott und dem menschlichen Verstand ist so gewaltig, daß nur eine kindliche Theologie nicht kindisch ist." (GOMEZ DAVILA).

Sehen Sie, wenn aber der Pfarrer von Ars eine Kindliche Hingabe an Gott lebte und vom LIEBEN Gott inspiriert ist, ist das doch kein Widerspruch @Salzburger Das hat nichts mit fehlender Intelligenz zu tun.

Was ich aber bei manchem Gele…
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Zitat: p.scr.: "Der Abstand zwischen Gott und dem menschlichen Verstand ist so gewaltig, daß nur eine kindliche Theologie nicht kindisch ist." (GOMEZ DAVILA).

Sehen Sie, wenn aber der Pfarrer von Ars eine Kindliche Hingabe an Gott lebte und vom LIEBEN Gott inspiriert ist, ist das doch kein Widerspruch @Salzburger Das hat nichts mit fehlender Intelligenz zu tun.

Was ich aber bei manchem Gelehrten, oder Theologen vermisse, ist diese kindliche Hingabe!
Salzburger
@Waagerl In GEISTigen Dingen HERRscht eine unerbittliche HierArchie, wo auch unsereiner am Glanz der Sonne teihaben darf - aber nur, solange er auf BeGnadetere ausgerichtet sind. EinerSeits gilt "Im Christentum unterscheidet sich letztendlich nicht, was die Betschwester glaubt von dem, was der Heilige glaubt."; andrerSeits jedoch "Der Theologe wird ganz offensichtlich mehr Einsichten zu …More
@Waagerl In GEISTigen Dingen HERRscht eine unerbittliche HierArchie, wo auch unsereiner am Glanz der Sonne teihaben darf - aber nur, solange er auf BeGnadetere ausgerichtet sind. EinerSeits gilt "Im Christentum unterscheidet sich letztendlich nicht, was die Betschwester glaubt von dem, was der Heilige glaubt."; andrerSeits jedoch "Der Theologe wird ganz offensichtlich mehr Einsichten zu bieten haben als die Betschwester." und "Noch nicht einmal für die Heiligen ist Intelligenz überflüssig. Es gibt Heilige, die die Kirche vernünftigerweise kanonisierte, aber nicht vorzeigen darf." (GOMEZ DAVILA): Ohne das Licht der Intelligenz bleibt das, was man dumpf erleben darf, halt im UnBeWußten, im HalbDunkel - man wird vielleicht innerlich von IHM überwältigt und plappert doch äußerlich das ekelerregende Gesäusel bürgerlicher Dämchen vom "lieben Gott" (als liebem SchoßHündchen) nach.
Waagerl
"Der Theologe wird ganz offensichtlich mehr Einsichten zu bieten haben als die Betschwester." und "Noch nicht einmal für die Heiligen ist Intelligenz überflüssig-

Mir fällt dazu spontan, die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes ein. Welche ich bei vielen Theologen schmerzlich vemisse. Obwohl diese offensichtlich mehr Einsichten haben sollten, als die Betschwestern.

Das Gebet erhebt die Seele …
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"Der Theologe wird ganz offensichtlich mehr Einsichten zu bieten haben als die Betschwester." und "Noch nicht einmal für die Heiligen ist Intelligenz überflüssig-

Mir fällt dazu spontan, die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes ein. Welche ich bei vielen Theologen schmerzlich vemisse. Obwohl diese offensichtlich mehr Einsichten haben sollten, als die Betschwestern.

Das Gebet erhebt die Seele zu Gott. Also dürften die Betschwestern garnicht so schlecht abschneiden.
michael7
@Salzburger : Vorsicht: "...daß der Dóminus DEUS Sábaoth sich sogar widersprechen kann, wenn ER will", - das ist muslimische oder protestantische "Theologie"!
(Dann gäbe es nämlich nicht die eine Wahrheit und letztlich auch gar keine Grundlage mehr für eine vernünftige Diskussion oder eine Suche nach Wahrheit! Es könnte dann auch keine wahre Offenbarung Gottes geben!)
Salzburger
@michael7 Dann war ABRAHAM für Sie Mohammedaner oder Protestant?
Salzburger
@Waagerl Ich hoffe ja auch, daß meine Frömmigkeit mehr der der BetSchwestern ähnelt als der der verödeten SpezialistenSeelen.
Aber wir Bet-Brüder&Schwestern müssen uns zumindest auf die großen Geister ausrichten, denn ohne Intelligenz geht's nun mal nicht.
michael7
@Salzburger: Hab ich das behauptet?
Waagerl
@Salzburger:Ich hoffe ja auch, daß meine Frömmigkeit mehr der der BetSchwestern ähnelt als der der verödeten SpezialistenSeelen. Zitatende

Nun, ja ich denke schon, denn sonst würde Ihre Intelligenz, nicht diese Überlegungen anstrengen und diese Konversation führen! @Salzburger
Salzburger
@michael7 Ja, wenn sie schrieben: "Vorsicht: "...daß der Dóminus DEUS Sábaoth sich sogar widersprechen kann, wenn ER will", - das ist muslimische oder protestantische "Theologie"!" - dann stellten Sie offenkundig nicht nur den ew. Br. Raphael und mich, sondern auch den, der Seinen Sohn geopfert hätte, wiewohl diesem von IHM die Zukunft versprochen worden war, als Moslem/Protestanten hin!
Übrig…More
@michael7 Ja, wenn sie schrieben: "Vorsicht: "...daß der Dóminus DEUS Sábaoth sich sogar widersprechen kann, wenn ER will", - das ist muslimische oder protestantische "Theologie"!" - dann stellten Sie offenkundig nicht nur den ew. Br. Raphael und mich, sondern auch den, der Seinen Sohn geopfert hätte, wiewohl diesem von IHM die Zukunft versprochen worden war, als Moslem/Protestanten hin!
Übrigens fällt diese VerLeumdung nur auf Sie selbst zurück: Offensichtlich wollen Sie als guter Moslem/Protestant sich noch immer nicht eingestehen - wiewohl ich Sie schon mindestens einmal darauf hingewiesen hätte! -, daß zwischen dem, was "die Theologie" sagt, und dem echten GlaubensLeben stets eine Diskrepanz herrscht und zuweilen sogar ein WiderSpruch (z.B. zwischen dem theoretischen Determinismus von CALVIN&MOHAMMED und dem real existierenden Voluntarismus von Dschihad bzw. puritanischem Kapitalismus).
Und im Stile der Scholastiker&Protestanten glauben Sie, daß "wahre Offenbarung Gottes" bedeute, daß dieser vor dem Throne unserer "Vernunft" (d.h. was wir für "vernünftig" halten - nämlich die Nützlichkeit für uns Götter) uns gefälligst unterwürfig "Beweise" seiner Existenz vorlegt, auf daß wir Herren dies kalt analysieren&sezieren, indem wir dar-über vielleicht "eine vernünftige Diskussion" führen. Und es enden - welch ein ZuFall! - diese "Diskussionen" immer in der ZerRedung (discurrere=zerrinnen), jede Ana-Lyse endigt in der Auf-Lösung des ObJekts und dem AbsolutSetzen des SubJekts. Damit hat man letztlich nur noch sich selbst, d.h. nicht einmal nichts - meine Gratulation!
Das ist schon so "unverschämt" (wie der Hl.BERNHARD ABÄLARD entgegenschrie[b]), ja so lächerlich und fast-nichtig, daß man dafür mit IHM dafür nur noch "ein HohnGelächter" (Ps.2) übrig haben kann!
Statt der "christlichen" Scholastiker&Theologen gehe ich da lieber mit dem "theologisch unbedarften" Ghibellinen DANTE, welcher in Seiner "Vita Nuova" die Religion wahrlich nicht als erfolgreichen Schluß "einer vernünftigen Diskussion" darstellte; sondern, daß mann von Beatrice oder anderen Grazien überrumpelt, überwältigt und widerwilligst aus dem "vernünftigen" (=selbstzentrierten) Leben geworfen wird. Daß man sein GegenÜber inbrünstig lieben muß oder abgrundtief hassen darf (wie NIETZSCHE und die Schwarze Romantik) - aber niemals kalt dar-über "debattieren" & "diskutieren" kann!
Diese mania, dieser Rausch&WahnSinn, wie sie der wahre PhiloSoph PLATON nannte, ist allerdings auch nüchterne Trunkenheit - wahre (=GOeTTliche) Vernunft -: Weil der Liebende die eigene UnWürdigkeit gegenunter der geliebten Sophia erkennen muß - aber das ist das GegenTeil der kalten GleichGültigkeit der irrationalen und fast-nichtigen SelbstVerGötzer!
michael7
@Salzburger: Abraham ließ sich bei dieser Prüfung nicht dazu hinreißen, Gott der Unwahrheit oder des Widerspruchs anzuklagen, sondern er hat dennoch geglaubt, dass Gott die Wahrheit ist und dass Er den scheinbaren Widerspruch auch auflösen wird (wie es dann ja auch geschehen ist)! 😊
Und auf mich kann keine Verleumdung 😂 zurückfallen, weil ich ja niemand verleumdet habe, sondern nur auf die …More
@Salzburger: Abraham ließ sich bei dieser Prüfung nicht dazu hinreißen, Gott der Unwahrheit oder des Widerspruchs anzuklagen, sondern er hat dennoch geglaubt, dass Gott die Wahrheit ist und dass Er den scheinbaren Widerspruch auch auflösen wird (wie es dann ja auch geschehen ist)! 😊
Und auf mich kann keine Verleumdung 😂 zurückfallen, weil ich ja niemand verleumdet habe, sondern nur auf die Gefahr einer missverständlichen Aussage hingewiesen haben!

Auch die Behauptung, dass zwischen dem "was 'die Theologie' sagt, und dem echten GlaubensLeben stets eine Diskrepanz herrscht und zuweilen sogar ein WiderSpruch", kann nicht stimmen, außer man vertritt eine falsche Theologie!

Offenbarung Gottes ist immer Offenbarung von Wahrheit, d.h. sie ist erkennbar und nicht wahnhaft wie ein Rausch!
Auch das muss man gegenüber einer falschen "Mystik", wie sie auch in nichtchristlichen Religionen gepflegt wird, immer wieder betonen!

Das ist kein Vorwurf, sondern nur ein Hinweis auf mögliche Missverständnisse, vor denen wir uns hüten sollten.
Salzburger
Ad "Die Konzilskirche meinte es vielleicht gut": "Wer mit guten Absichten in die Irre geht, dem werden zugleich seine gute Absicht wie sein Irren zur Last gelegt." (GOMEZ DAVILA)
Waagerl
Soviel dann zu den Einsichten der Theologen. Hätten sich vielleicht besser den Betschwestern anschließen sollen?
Tradition und Kontinuität
Es ist nicht wahr, also eine Unterstellung, zu behaupten, dass die "Konzilskirche" predige, alle Menschen kämen in den Himmel. Andererseits ist die Höllenlehre nur schwer vermittelbar. Es ist ein großes Geheimnis, warum die Bösen nach dem Tod nicht einfach ausgelöscht werden.
Salzburger
In der Tat predigt sie das üblicherweise nicht direkt, sondern indirekt - durch Vertuschen von Hölle&Teufel; nicht explizit, sondern implizit - denn was sind auch die Worte einer Predigt gegen die sentimental-selbstverliebten Lieder, die "das Volk Gottes" so rühr-selig dahinsingt...
Eugenia-Sarto
Wenn man hingegen die folgenden Bücher liest: Anna Maria Taigi (von Albert Bessieres S.J-), Schwester Josefa Menendez "Die Liebe ruft", und Eugenie von der Leyen: Meine Gespräche mit Armen Seelen,
dann weiss man, wie schwer es ist, durch Opfer und Gebet, Menschen zu Gott zu bringen. Man weiss um die Schwere des Fegefeuers und den Weg der Vollkommenheit.

Ohne Gottesfurcht geht es nicht. Aber …More
Wenn man hingegen die folgenden Bücher liest: Anna Maria Taigi (von Albert Bessieres S.J-), Schwester Josefa Menendez "Die Liebe ruft", und Eugenie von der Leyen: Meine Gespräche mit Armen Seelen,
dann weiss man, wie schwer es ist, durch Opfer und Gebet, Menschen zu Gott zu bringen. Man weiss um die Schwere des Fegefeuers und den Weg der Vollkommenheit.

Ohne Gottesfurcht geht es nicht. Aber danach kommt die Liebe. Sie ist das Höchste und Gnadenreichste.