Neues Pfingsten: Noch ein Kardinal zelebriert Römische Messe (Video)
Kardinal Gerhard Ludwig Müller - ein Konservativer, der in seiner Amtszeit als Regensburger Bischof und Kurienkardinal der Römischen Liturgie ablehnend gegenüberstand - weihte am 11. Juli einen Mönch der Altritus-Benediktinerabtei Le Barroux in Frankreich zum Priester.
Der Neupriester ist Pater Jean. Gloria.tv weiß von keiner Messe, die Kardinal Müller bis zu diesem Sonntag im Römischen Ritus gefeiert hätte.
Während seiner Zeit als Bischof von Regensburg (2002-2012) griff Müller wiederholt die Piusbruderschaft an, deren deutschsprachiges Priesterseminar sich in der Nähe von Regensburg befindet. Als Benedikt XVI. Müller zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannte, kritisierte der PiusX-Theologe Pater Matthias Gaudron diese Ernennung scharf.
Das "Zeitalter des Hl. Geistes" hat mit der "Erfindung von Corona" begonnen...Zeitalter Gottvaters= bis zur Geburt Jesu; Zeitalter von Gottsohn Jesus 2000 Jahre, nun Beginn des Zeitalters des Hl. Geistes...interessanter Blick eines "Sehers & Propheten"....
Ist der neokonservative, keineswegs konservative Kardinal Müller in puncto Altritus vom Saulus zum Paulus geworden? Wohl zu schön, um wahr zu sein! Denn diese an und für sich selbstverständlich begrüßenswerte Priesterweihe im überlieferten Römischen Ritus durch Kardinal Müller hat einen "Pferdefuß": Le Barroux hat wohl auch wie alle anderen ehemaligen "Ecclesia-Dei-Gemeinschaften" alles amtlich vom neomodernistischen Rom Gekommene unterschrieben bzw. akzeptiert und könnte zumindest birituell werden, wenn es das nicht schon ist........ . Den neuen Heiligenkalender mit dem Fest des hl. Benedikt am 11. Juli statt am 21. März hat es anscheinend schon übernommen! In Müllers Predigt befremdet die Forderung eines "neuen Zeitalters des christlichen Humanismus"!
Manchmal braucht es eben einfach nur ZEIT!Zeit um die Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Gerade wenn es mal nicht mehr so läuft, wie man es sich wünscht, man vielleicht sogar auf's Abstellgleis gestellt wird, erwachen die müden Geister und man besinnt sich auf das WAHRE und SCHÖNE! - Gut Ding braucht Weile .... aber es ist noch nicht zu spät!
Egal wie eine Einstellung zur lateinischen Messe früher war, offenbar hat er diesbezüglich umgedacht. Ich bin davon überzeugt, mit jeder hl. Messe im tridentinischen Ritus, wächst sein Verständnis und die Liebe zur Messe aller Zeiten. Ausserdem wachsen Priester fast immer im Glauben, sobald sie zur alten Messe finden. Sie werden, Mal abgesehen von der hl. Liturgie, in jeder Beziehung bessere und glaubwürdigere Priester. Auch an Kardinal Müller wird die Zellenration der alten Messe nicht spurlos vorüber gehen.
Le Barroux wurde doch immerhin (zu großen Teilen) von den Piusbrüdern aus Deutschland finanziert! - Und als sie das Geld hatten, haben sie sich von der Piusbruderschaft getrennt: - katholisch? ergo (um es einmal überspitzt humorvoll auszudrücken...!): "Müller zelebrierte in einer Kirche der Pius-Bruderschaft!"
Müller war nie ein "Feind" der Alten Messe, aber er wollte eben kein kirchlich nicht anerkanntes Seminar in seiner Diözese beherbergen. Barroux hingegen ist von Rom anerkannt. Müller ist hier einfach nur konsequent, und mit einer "Bekehrung" hat das nichts zu tun.
Vielen Dank, Eminenz. Ich kann keine Kritik verstehen, die sich gegen Menschen richtet, die nach intensiver und verantworteter Prüfung ihre Lebensoptionen ändern, wenn sich die alten als grundsätzlich kontraproduktiv und überholt erwiesen haben. Eine solche Anpassung ist nicht prinzipienlos. Im Gegenteil sie dient der Wahrheit. Nur machtgierige und hochmütige Dummköpfe sind kritik- und veränderungsunfähig. Gerade die verdienen keinerlei Respekt. Das gilt umso mehr für Menschen im fortgeschrittenen Alter in gehobenen Positionen. Auch Erzbischof Viganò hat an herausragender Stelle für die Konzilskirche gearbeitet. Mittlerweile hat er erkannt, dass das Konzil und seine Liturgie, der NOM, die Kirche zerstören und deshalb „vergessen“ werden müssen. Er feiert nur noch die alte Messe. @Eva hat den folgenden Link zu einem Video veröffentlicht, in dem Dr. Brian McCall die Größe des Erzbischofs wunderbar herausarbeitet. Der Vortrag macht große Hoffnung für die Zukunft der Kirche. Nicht alle Funktionäre lügen. Die Wahrheit ist erkennbar. Sie wird erkannt. Am Ende setzt sie sich immer durch. remnant-tv.com/…porary-importance-of-archbishop-carlo-maria-vigano
Danke an Kardinal Müller dafür. Jedes Kirchenmitglied hat die freie Wahl, ob neue oder alte Messe, der Diözesanbischof kommt übrigends auch bei der alten Messe manchmal zu Besuch vorbei. Man kann auch die neue Messe mit lateinischen Passagen feiern, mit gregor. Gesang usw, eine Abschaffung des Lateinischen gab es im VII definitiv nicht. Die leider immer mehr vorkommende unwürdige Feier der neuen Messe ist ein Ausdruck der Anpassung an den hedonistisch ausgerichteten Zeitgeist, kein Grund die neue Messe selber schlchtzureden. Es gibt wirklich grossartige Zelebranten bei der neuen Messe, z.B. Pfarrer Schwarzmüller, wer mal in Krefeld ist: wirklich grandios johann-krefeld.de/gottesdienst.html
Das ist wirklich erstaunlich. Als Bischof von Regensburg hatte Kardinal Müller ein Buch über die hl. Messe veröffentlicht, das, vorsichtig formuliert, einige unverständliche Passagen enthält.
Eine Aufzeichnung der gestern Vormittag life gestreamten, fast dreieinhalbstündigen Zeremonie ist auf Youtube abrufbar: youtube.com/watch?v=H6KsQRGstBc