HerzMariae

Schwangerschaftsabbruch: Ich durfte nicht Vater werden

Inhalt circle_plus circle_minus Als meine Freundin ungeplant schwanger wurde, wollte ich, dass wir das Kind bekommen. Doch meine Freundin entschied …
CollarUri
@Nujaa Jeden nach seiner Schuld bedrohen? Dann fangen wir bei Null an. Jeder, ohne dessen Zutun das Kind nicht stürbe, ist also der Mörder. Dann sind das z. B. die Hunde, die auch nur heimlich ein erleichtertes Gesicht schneiden, wenn die werdende Mutter die Tat in Erwägung zieht; es sind auch die Erben, die lachen, wenn sie denken, dass einer von der Welt geht; es sind natürlich auch die …More
@Nujaa Jeden nach seiner Schuld bedrohen? Dann fangen wir bei Null an. Jeder, ohne dessen Zutun das Kind nicht stürbe, ist also der Mörder. Dann sind das z. B. die Hunde, die auch nur heimlich ein erleichtertes Gesicht schneiden, wenn die werdende Mutter die Tat in Erwägung zieht; es sind auch die Erben, die lachen, wenn sie denken, dass einer von der Welt geht; es sind natürlich auch die Feministinnen mit ihren hässlichen Ego-Parolen; es ist aber auch jeder von uns mit seinen neidischen Gedanken. Die Frage, die zu stellen wäre, ist die nach den effizientesten Massnahmen, egal ob Strafrecht oder nicht; dieses sollte aber wenigstens mit in Erwägung gezogen werden. Wenn Sicherheit eine Staatsaufgabe ist, wieso nicht die Sicherheit eines Kindes? Ob dann im Urteil Antimutter, Schlächter oder Anstifter härter drankommen, wird theoretisch Sache des Richters sein. Praktisch wurden auch zu der Zeit, als es den Strafaragraphen noch gab, viele Jahre lang kaum mehr Taten zur Anklage gebracht. Das mag man dann so oder anders sehen, z. B. danach fragen, ob der Staat ein rein theoretisches moralisches Fundament an den Tag legen soll, mit dem Risiko, inkonsequent oder sogar unbeholfen zu wirken. Wenn es allerdings Leben rettet, müsste es eben auch erwogen werden.
CollarUri
@Nujaa Ich habe weder von einer Lösung noch von einer Partei gesprochen und nehme Ihr Argument durchaus wahr. Was würden Sie sagen, wenn ein Tatbestand geschaffen würde, wonach die Anstifter und ggf. Profiteure strafbar, die Mutter jedoch entschuldigt oder nur marginal ungerechtfertigt wäre?
Theresia Katharina
@MilAv Sie meinen es als Satire, um die Sache lächerlich zu machen! Es wird aber so kommen, wie Sie gesagt haben! @ZENTRUM @Nujaa
Theresia Katharina
@Nujaa Das alte Gesetz, dass Abtreibung verboten ist, gilt ja noch, es wurde quasi durch die Fristenlösung für die gesetzlich vorgeschriebene Frist außer Kraft gesetzt! Bei der Abschaffung der Fristenlösung kann man einen einfachen Zusatz machen, dass unter die Strafwürdigkeit (Beihilfe zum Mord) auch unmittelbare (Vater) und mittelbare Beteiligte (Eltern u.a.) auch darunter fallen! Vom …More
@Nujaa Das alte Gesetz, dass Abtreibung verboten ist, gilt ja noch, es wurde quasi durch die Fristenlösung für die gesetzlich vorgeschriebene Frist außer Kraft gesetzt! Bei der Abschaffung der Fristenlösung kann man einen einfachen Zusatz machen, dass unter die Strafwürdigkeit (Beihilfe zum Mord) auch unmittelbare (Vater) und mittelbare Beteiligte (Eltern u.a.) auch darunter fallen! Vom jetzigen gottlosem Bundestag kann man derzeit gar nichts erwarten, die würden kein neues Gesetz zustande bringen!
Wilgefortis
Eine Straftat ist es doch, jedoch wird die Strafe "nicht vollzogen, ausgesetzt, wie auch immer".
Außerdem glaube ich nicht, dass es früher weniger Kindstötungen gab. Die Frauen wussten sich zu helfen, Petersilie und vieles mehr, die Engelmacherinnen, tot gelegene Kinder nach der Geburt.
Mit Entsetzen habe ich kürzlich in einem Magazin gelesen, dass erst seit 1530 (oder so) Kindstötungen nach der …More
Eine Straftat ist es doch, jedoch wird die Strafe "nicht vollzogen, ausgesetzt, wie auch immer".
Außerdem glaube ich nicht, dass es früher weniger Kindstötungen gab. Die Frauen wussten sich zu helfen, Petersilie und vieles mehr, die Engelmacherinnen, tot gelegene Kinder nach der Geburt.
Mit Entsetzen habe ich kürzlich in einem Magazin gelesen, dass erst seit 1530 (oder so) Kindstötungen nach der Geburt strafbar waren und auch die kath. Kirche noch im 19. Jahrhundert glaubte, ein Kind werde erst mit 70 Tagen beseelt.
Theresia Katharina
@Nujaa Das alte Gesetz war trotzdem besser als das heutige, weil es doch eine erhebliche Hürde bildete! Heute wäre dieses alte Gesetz um Klassen besser, weil es damals die heutigen flankierenden Maßnahmen wie anonyme und betreute Geburt und Babyklappen mit möglicher Freigabe zur Adoption, umfassende kostenlose Beratung und Betreuung vor und nach der Geburt (von der Wohnungsbeschaff…More
@Nujaa Das alte Gesetz war trotzdem besser als das heutige, weil es doch eine erhebliche Hürde bildete! Heute wäre dieses alte Gesetz um Klassen besser, weil es damals die heutigen flankierenden Maßnahmen wie anonyme und betreute Geburt und Babyklappen mit möglicher Freigabe zur Adoption, umfassende kostenlose Beratung und Betreuung vor und nach der Geburt (von der Wohnungsbeschaffung bis zur Erstlingsbabyausstattung und zum ersten eigenen Küchenherd) noch gar nicht oder noch nicht in diesem Umfang gab! Schon lange gibt es dafür eine eigene Bistumskasse! Heute hat doch niemand mehr Scheu, eine Beratung und Hilfe anzunehmen, früher eher schon, da wurde alles mit sich selbst oder in der engsten Familie abgemacht oder aus Scham vertuscht! Und Vergewaltigungen wurden früher kaum angezeigt, heute schon, wo es auch eindeutige Nachweisverfahren gibt! Daher muss das alte Gesetz wieder Geltung haben und die Fristenlösung muss weg! Das heutige Gesetz suggeriert doch nur, als ob bis zur 12. Woche das Kind noch gar kein Mensch wäre und daher die Tötung erlaubt wäre! Das ist es nicht: Mit der Empfängnis beginnt das Menschsein! @Vered Lavan @Gestas @Tina 13 @Versatz @ZENTRUM @Isolde Essen @HerzMariae @Heilige Maria Mutter Gottes @Katharina Maria @CollarUri @PaulK @Ratzi
Theresia Katharina
@Nujaa Ich habe bereits weiter unten formuliert, dass der Vater darin einbezogen werden muss! Wenn er die Mutter unter Druck setzt, dann gehört das genauso bestraft!
2 more comments from Theresia Katharina
Theresia Katharina
@Nujaa Die Fristenregelung gibt es seit 1974, also dass die Abtreibung innerhalb von 12 Wochen der Schwangerschaft straffrei ist! Dieses Gesetz wurde durchgesetzt mit der Begründung, dass dann die Zahl der Abtreibungen insgesamt stark zurückgehen und dank neuer flankierender Maßnahmen dann bald gegen Null tendieren würde! Davon ist doch gar nichts eingetroffen! Ganz im Gegenteil, die More
@Nujaa Die Fristenregelung gibt es seit 1974, also dass die Abtreibung innerhalb von 12 Wochen der Schwangerschaft straffrei ist! Dieses Gesetz wurde durchgesetzt mit der Begründung, dass dann die Zahl der Abtreibungen insgesamt stark zurückgehen und dank neuer flankierender Maßnahmen dann bald gegen Null tendieren würde! Davon ist doch gar nichts eingetroffen! Ganz im Gegenteil, die Zahl der Abtreibungen ging durch die Decke mit der Einführung der Fristenlösung und ist doch kaum ein Jahr unter 100.000 !
Theresia Katharina
@Nujaa Früher galt das Gesetz und wir haben damit besser gelebt, weil das Gesetz das ungeborene Kind besser schützt als in der jetzigen Situation! Das muss entscheidend sein!
Vor einer Straftat schrecken die meisten dann doch zurück!
Die Mutter kann dann immer sagen, ich mache das nicht, das ist verboten, dann geben Eltern und auch Partner im Regelfall Ruhe!
CollarUri
Ein Tier hat mehr Rechte als dieses Kind. Und dann ist es auch kein Trost, wenn andere Mütter ihre Kinder retten, wie ein @Nujaa in einer gewissen Spitzfindigkeit zugunsten des Modernismus herausgefunden haben will. Die Grössenordnung des Problems ist demographisch und der Einzelfall eine Schweinerei, und selbst dann wird dieses elende Gesetz verteidigt.
SARAH FOR POPE
Da muss ich klar widersprechen, Nujaa!
Jeder hat da so seine eigenen Erfahrungen,
das ist richtig, aber ich kenne von jungen Arbeitskollegen
gleich zwei Fälle, wo die Männer mir erzählt haben,
dass die Frau gegen die Meinung des Mannes ihre
Ablehnung des Kindes durchgedrückt hat.
Theresia Katharina
Der werdende Vater hätte im letzten Schritt mit Abbruch der Beziehung drohen müssen, wenn die Frau tatsächlich gegen seinen Willen abtreibt! Denn jede Abtreibung stürzt eine Beziehung, auch Ehen in eine tiefe Krise, zwei Drittel aller Beziehungen/Ehen scheitern nach einer Abtreibung! Eine Strafbewehrung der Abtreibung ist auf jeden Fall sinnvoll und muss auch den Vater umfassen, der die …More
Der werdende Vater hätte im letzten Schritt mit Abbruch der Beziehung drohen müssen, wenn die Frau tatsächlich gegen seinen Willen abtreibt! Denn jede Abtreibung stürzt eine Beziehung, auch Ehen in eine tiefe Krise, zwei Drittel aller Beziehungen/Ehen scheitern nach einer Abtreibung! Eine Strafbewehrung der Abtreibung ist auf jeden Fall sinnvoll und muss auch den Vater umfassen, der die Mutter des ungeborenen Kindes zur Abtreibung drängen will!
Isolde Essen
Was für eine bemerkenswerte wahre Geschichte,
die die ganze Tragik der Schwangerschaftsabbrüche und
Kindstötungen zeigt. Noch nicht einmal der Partner der
Frau hat ein Mitspracherecht. Das ist verrückt !!! 😲
Heilige Maria Mutter Gottes
Mutter Theresa sagte, dass der Vater und die Mutter, geben müssen bis es schmerzt. Auch wenn es schwierig ist und man viel Zeit opfern muss für eine Erziehung.
Mutter Teresa zur Abtreibung
Tina 13
Sehr traurig.
Versatz
@Nujaa Und hier wäre eine Strafbewehrung tatsächlich segensreich. Wie sehr würde diesen Müttern der Rücken gestärkt, wenn sie dem Abtreibungsbegehren einfach ein "Ich darf nicht" entgegenhalten könnten.
Im übrigen habe ich in der Schwangerschaftskonfliktberatung dieselbe Erfahrung gemacht wie sie. Es ist überhaupt von grundlegenster Bedeutung, die Sorgen der Mütter zu verstehen, die materieller,…More
@Nujaa Und hier wäre eine Strafbewehrung tatsächlich segensreich. Wie sehr würde diesen Müttern der Rücken gestärkt, wenn sie dem Abtreibungsbegehren einfach ein "Ich darf nicht" entgegenhalten könnten.
Im übrigen habe ich in der Schwangerschaftskonfliktberatung dieselbe Erfahrung gemacht wie sie. Es ist überhaupt von grundlegenster Bedeutung, die Sorgen der Mütter zu verstehen, die materieller, psychischer, emotionaler und seelischer Natur sein können. Ohne diese zu nehmen, wenigstens zu ordnen, geht gar nichts. Und die Sorgen der Väter gilt es auch zu beachten.
Eremitin
nun ich tue mich persönlich mit solchen Fällen sehr schwer, denn für mich gilt nach wie vor die katholische Morallehre und die Partnerschaft gibt es dann folglich nur in der Ehe. Sonst stimmt ich Ramban zu, bin ja gegen jede Form der Abtreibung .
Versatz
@Sieglinde Der Mann, hier der Vater, hätte sehr wohl etwas zu sagen gehabt. Er findet nur nicht die richtige Haltung, findet nicht die richtigen Worte. Das "Ich kann nicht" der Mutter war der letzte Hilferuf. Und da haben Mutter und Kind verloren, weil er kein "Wir" aufgebaut hatte. Kein "Wir" mit der Mutter seines Kindes, kein "Wir" mit dem Kind, kein "Wir" mit den zukünftigen Geschwistern, …More
@Sieglinde Der Mann, hier der Vater, hätte sehr wohl etwas zu sagen gehabt. Er findet nur nicht die richtige Haltung, findet nicht die richtigen Worte. Das "Ich kann nicht" der Mutter war der letzte Hilferuf. Und da haben Mutter und Kind verloren, weil er kein "Wir" aufgebaut hatte. Kein "Wir" mit der Mutter seines Kindes, kein "Wir" mit dem Kind, kein "Wir" mit den zukünftigen Geschwistern, kein "Wir" mit den Kindeskindern, kein "Wir" mit der Sippe, kein "Wir" mit der Gemeinde und kein "Wir" mit Gott. Er hat sich selbst ins Aus manövriert, weil er - vor allem er - zu schwach war, halbherzig, ja, sogar verlogen. Er belügt sich doch selbst, noch Jahre danach.
Rambam
@Versatz
Natürlich stimme ich Ihnen zu! Ein Kind hat natürlich auch unabhängig vom Willen des Vaters, ein eigenes Lebensrecht.
Sieglinde
Es ist sehr traurig, dass der Mann in dieser Beziehung nichts zu sagen hat, wo er doch sehr gerne Vater geworden wäre, was eher selten zu sein scheint. Bei vielen ist es umgekehrt und die Frau wird stark unter Druck gesetzt. Es gibt keinen aber auch gar keinen Grund ein von GOTT gewolltes Kind zu töten. Da viele Menschen aber oft keinen Glauben mehr haben, merken sie meistens erst zu spät, was …More
Es ist sehr traurig, dass der Mann in dieser Beziehung nichts zu sagen hat, wo er doch sehr gerne Vater geworden wäre, was eher selten zu sein scheint. Bei vielen ist es umgekehrt und die Frau wird stark unter Druck gesetzt. Es gibt keinen aber auch gar keinen Grund ein von GOTT gewolltes Kind zu töten. Da viele Menschen aber oft keinen Glauben mehr haben, merken sie meistens erst zu spät, was sie sich und dem Kind angetan haben. Ich denke dass es die meisten Menschen früher oder später bereuen und viel abbüssen müssen um diese Sünde zu bereinigen.