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Traditionis Custodes: Vatikan-Umfrage widerspricht der offiziellen Begründung von Franziskus

Die Amerikanerin Diane Montagna hat heute auf ihrem Substack.com-Konto die Original-Umfrage von 2020 unter den Bischöfen weltweit zur Messe im römischen Ritus veröffentlicht.

Hintergrund

Im Jahr 2021 erließ Papst Franziskus 'Traditionis Custodes' und schränkte die Feier des römischen Ritus ein.

Er begründete dies mit einer weltweiten Konsultation der Bischöfe im Jahr 2020, die angeblich eine weit verbreitete Spaltung und Unzufriedenheit mit dem römischen Ritus ergeben hatte.

Franziskus schrieb, er sei durch die "Bitten" der Bischöfe "gezwungen", 'Summorum Pontificum' zu widerrufen.

Franziskus' erfundene Ausrede

Der Bericht, der jetzt veröffentlicht wurde, widerspricht der Logik von 'Traditionis Custodes'.

Die "Gesamtbewertung" des Berichts durch die Kongregation für die Glaubenslehre kommt zu dem Schluss: "Die Mehrheit der Bischöfe, die geantwortet haben, hat erklärt, dass legislative Änderungen an Summorum Pontificum mehr Schaden als Nutzen bringen würden."

Andere Ergebnisse

In den Diözesen, in denen Bischöfe und Klerus kooperierten, "hat sich die Situation völlig beruhigt".

Der Bericht warnte sogar davor, dass ein Widerruf von 'Summorum Pontificum' "liturgische Kriege" wieder aufleben lassen, ein Schisma riskieren oder die Gläubigen zur Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) treiben könnte.

Ein erheblicher Teil der Teilnehmer am Römischen Ritus sind junge Menschen, von denen viele konvertiert sind. Sie werden von der Heiligkeit, der Stille, der Klarheit der Lehre und dem ästhetischen Reichtum des Ritus angezogen.

Der Römische Ritus hat zu mehr Berufungen geführt. Einige Bischöfe waren jedoch besorgt, dass junge Männer die Gemeinschaften des Römischen Ritus den diözesanen Seminaren vorzogen.

Die Bischöfe lobten die inzwischen aufgelöste Kommission Ecclesia Dei für ihre Rolle bei der Wahrung der Stabilität und der Unterstützung der Tradition.

Der Bericht empfahl, dass in den Seminaren beide Formen des römischen Ritus gelehrt werden sollten, um die Einheit zu fördern und einen gut ausgebildeten Klerus zu gewährleisten.

In einer Empfehlung wird ein philippinischer Bischof mit den Worten zitiert: "Die Menschen sollen frei wählen können".

Alle Dokumente finden Sie hier

Bild: © Mazur/cbcew.org.uk, CC BY-NC-ND, AI-Übersetzung
544K
Carlus teilt das
348
Steffens teilt das

War doch klar

1937
De Profundis
Erzherzog Eugen

Ja wo bitte hat der Papst den gelogen er schreibt in Traditiones Custodes
Zitat:
" Nachdem ich nun die von den Bischöfen geäußerten Wünsche erwogen und die Meinung der Glaubenskongregation gehört habe, ist es meine Absicht, mit diesem Apostolischen Schreiben in der beständigen Suche nach der kirchlichen Gemeinschaft weiter fortzuschreiten. Daher habe ich es für angemessen gehalten, Folgendes zu bestimmen " Zitat Ende
Da steht nur er hat die Voten erwogen die Glaubenskongregation angehört und dann folgendes bestimmt
Paul VI hat 1968 auch die von ihm eingesetzte Kommission angehört und dann Humanae Vitae erlassen
also keine Rede von Lüge normales Handeln des Papstes

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Erzherzog Eugen

und wo ist das Problem auch die Entscheidung zu Humanae Vitae war so also schön still sein der Papst kann und darf das

Franz Xaver

Zwei Beispiele, die den Vorwurf von Lügen durch Bergoglio-Franziskus erhärten.
Erstens:
Eine von vielen Absichtserklärungen Franziskus` war, dass die Kirche (und nach Amt sowie seinem Verhalten nach dem von ihm unverkennbar gelebten Grundsatz, „L’Eglise, c’est Moi“) und er an die Ränder der Kirche und der Gesellschaft gehen sollen und wollen. Ebenso rief er in einer Vielzahl von Situationen – wiederholend und stark betonend – zur radikalen Integration auf, weil alle in der Kirche willkommen seien (auf Spanisch „Todos!, „Todos!, „Todos!).
Wahr ist, dass von ihm alle, die die Heilige Messe bevorzugt nach dem missale romanum – diese teilweise mit Stand vor 1962 und teilweise mit Stand 1962 feierten, feiern oder feiern wollen - als (ich nenne bewusst nur diesen milden Ausdruck, wiewohl noch einige Schimpfwörter, mit denen der Papst diese Katholiken bedachte) nostalgische „Traditionalisten“, die die Kirche spalten, abgestempelt, marginalisiert und an den Rand der Kirche gedrängt wurden.
Wer nun das bewusst an den Rand drängen der mit dem Glauben und Tradition verbundenen Katholiken und die de facto Abschaffung der Heiligen Messe nach dem oben genannten missale romanum als Integrations- und pastorale Willkommens- und Einheitsherstellungsmaßnahme sieht, kann auch den Vorwurf der Lüge natürlich nicht erkennen und ihn deshalb leugnen. Wahr ist, dass traditiones custode nicht integriert, keine Einheit herbeiführt, sondern spaltet.
Die Beliebtheit der traditionellen lateinischen Messe ist allgemein bekannt und kann direkt mit ihrer Betonung von Ehrfurcht, Transzendenz und übernatürlicher Vertikalität in Verbindung gebracht werden. Dies sind Eigenschaften, die in jeder Messe vorhanden sein sollten, aber in vielen Gemeinden schmerzlich vermisst werden. Es ist aufschlussreich, dass überall dort, wo die nachkonziliare Liturgie in einer zutiefst traditionellen und transzendenten Weise gefeiert wird, sie fast immer ein Erfolg ist, was die Legitimität des Verlangens von Millionen frommer Katholiken nach einer zutiefst ehrfürchtigen Messe nur unterstreicht!
Ich selbst gehe nicht zur traditionellen lateinischen Messe in der Fassung vor 1962 und habe keine besondere Beziehung zu ihr. Aber es gibt Millionen fromme und tiefgläubige Katholiken, die sie lieben.
Ich sehe keinen Grund, warum eine pastorale Kirche, die verkündet und damit vorgibt, an die Ränder zu gehen und sich um die Randgruppen zu kümmern und um Einheit bemüht zu, sie verprellen und verstoßen sollte.
Zweitens:
Bekanntlich wurde Traditionis Custodes erlassen, nachdem der Vatikan die Ergebnisse eines Fragebogens erhalten hatte, den er an die Bischöfe geschickt hatte. Da die Ergebnisse nie veröffentlicht wurden, blieb die Frage offen, welche und wie weit verbreitet die Probleme in den Gemeinden der lateinischen Messe sind.
In einem Begleitbrief an die Bischöfe legte Papst Franziskus seine Entscheidung dar: "Zur Verteidigung der Einheit des Leibes Christi sehe ich mich gezwungen, die von meinen Vorgängern gewährte Erlaubnis zu widerrufen. Der verzerrte Gebrauch, der von dieser Erlaubnis gemacht worden ist, steht im Widerspruch zu den Absichten, die zur Gewährung der Freiheit geführt haben, die Messe mit dem Missale Romanum von 1962 zu feiern."
In der nun veröffentlichten allgemeinen Einschätzung, die die Glaubenskongregation auf Grundlage der eingegangenen Rückmeldungen verfasst haben soll, wird dagegen ein weniger negatives, besser: falsches Bild gezeichnet. Die Rückmeldungen zeigten, dass das Motu proprio Summorum Pontificum eine deutliche, wenn auch bescheidene Rolle in der Kirche spiele.
Die von Benedikt XVI. eingeführte Vereinfachung der Feier der vorkonziliaren Liturgie habe "die gleiche Würde der beiden Formen desselben römischen Ritus bekräftigt und damit die Voraussetzungen für einen echten liturgischen Frieden geschaffen, auch im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Einheit der beiden Formen".
Die Mehrheit der Rückmeldungen von Bischöfen betonten, dass die Einführung der damals neuen Regelungen positiv bewertet wurde, insbesondere dort, wo Personalpfarreien für die Feier der damals so genannten "außerordentlichen Form" eingerichtet wurden. Dadurch sei in den Diözesen Frieden eingekehrt. Dass sich Befürworter der vorkonziliaren Messe generell gegen das Zweite Vatikanische Konzil stellen, könne nicht verallgemeinert werden.
Der Erlassung des motu proprio traditiones custodes liegt daher eine bewusst falsche Annahme und Begründung zugrunde.

Erzherzog Eugen

@Karina D.
Ich halte mir diese Art Postulate nach Möglichkeit einfach vom Halse und mache, genau besehen, immer noch genug Schnitzer. Was aber die Kommas betrifft, so beruhige ich mein Gewissen immer mit einem Satz des alten Wieland, der besagt, Religion und Interpunktion seien Privatsache. Johann Wolfgang Goethe

Franz Xaver

Karina D., was Sie dem Erzherzog - zurecht vorwerfen - gilt aber für Sie selbst auch.

Franz Xaver

Dann überlegen Sie, ob in Ihrem Satz zwischen "verständlich" und "und man" nicht eine Interpunktationszeichen zu setzen wäre?
"Dann wären Ihre Ergüsse doch glatt beim ersten Mal durchlesen verständlich, und man könnte diesen Beitrag getrost sofort wieder vergessen."

Ein weiterer Kommentar von Franz Xaver
Franz Xaver

Diese, Ihre Auffassung teile ich deswegen nicht, weil in dem Satz zwei unabhängige Subjekte enthalten sind.

Werte teilt das

Ein offizielles Dokument des Vatikans scheint zu enthüllen, dass Papst Franziskus darüber gelogen hat, was die katholischen Bischöfe der Welt wirklich über die lateinische Messe glauben, um sein Verbot zu rechtfertigen.

7521
Bethlehem 2014

Das beweist noch nicht zwangsläufig, daß der Papst gelogen haben muß! Es könnte doch durchaus sein, daß seine Berater Dinge gefälscht haben.
Jedenfalls hat Papst Franziskus sich nicht bereiterklärt, die alte Messe ganz aus den Diözesen zu nehmen und nur den dafür zuständigen Gemeinschaften zu belassen - mit der Auflage, sich der neuen Messe zuzukehren. So wollte es nämlich Kardinal Roche.

Salzburger

Na, sowas: Unser Jesuitlein log - wer hätte sowas gedacht...

Mile Christi

Daß die argentinische Canaille dem Meister der Lüge diente, dürfte ja nicht erst seit jetzt bekannt sein! Und jetzt rennen die verblendeten Gläubigen seinem Adepten nach und freuen sich, daß er eine rote Mozetta trägt! Deus, in adjutorium intende!

Bethlehem 2014

@Mile Christi Der Psalmvers lautet durchaus anders! Bezeichnend, welches Wort Sie gerade ausgelassen haben...

Mile Christi

@Bethlehem 2014 NOBIS!

Mile Christi

@Bethlehem 2014 resp. NOSTRUM!

Bethlehem 2014

@Mile Christi ... korrekt wäre: "MEUM"!!!

Franz Xaver

Dass Bergoglio/Franziskus der Lüge nicht abhold war, ist doch nichts Neues.

Copertino

@Oenipontanus ...und was haben Sie zur Sache selbst zu sagen?

Copertino

@Oenipontanus ...zur Tatsache, dass die Begründung von Papst Franziskus in Traditionis Custodes, durch die Ergebnisse der erfolgten Umfrage quasi gezwungen gewesen zu sein, die TLM massiv einzuschränken, sich nicht mit den Fakten der Umfrage deckt.

miracleworker

Das ist ja Betrug, Verleumdung und Verleugnung in einem - schämen sollen sich die Protagonisten gegen die Opfertheologie - Fellay spricht wahr: Zuerst musste man die Theologie ändern um dann die Liturgie der veränderten Theologie anpassen zu können.

Josefa Menendez

Roche am 19. März 2023 in amtlicher Eigenschaft über die Messe erklärt: „Die Theologie der Kirche hat sich geändert.“

Josefa Menendez

Kardinal Burke: "Das eucharistische Opfer stammt aus einer ununterbrochenen Überlieferung des Herrn, aus seiner Darbringung beim letzten Abendmahl."

Josefa Menendez

Pater Pagliarani: Diese Hl traditionelle Messe – unsere Messe – soll für uns wirklich zur Perle aus dem Evangelium werden, für die wir auf alles verzichten und alles verkaufen würden. Wer nicht bereit ist, sein Blut für diese Messe zu vergießen, ist nicht wert, sie zu feiern. Wer nicht bereit ist, auf alles zu verzichten, um sie zu bewahren, ist nicht wert, ihr beizuwohnen.

Pretorius

Anbei der Begriff das letzte Abendmahl stammt aus der Übersetzung nach Luther

Heribert Nuhn

Franziskus beherrschte die kommunistische Demokratie: Alle dürfen wählen, aber zählen darf nur der Chef (frei nach Stalin).

Erzherzog Eugen

so ist das in der Kirche das heißt Jurisdiktions Primat Dogma seit 1871
@Heribert Nuhn

Heribert Nuhn

Richtig, das gilt für Dogmen und ex cathedra. Wenn ich aber Mehrheiten zitiere, sollte ich wenigsten zum Ausdruck bringen, daß ich mich dagegenstelle. Und nicht den Anschein erwecken, ich hätte das Votum der Mehrheit angenommen.

Eugenia-Sarto

Das wäre ein guter erster Schritt zur Tradition. Hoffentlich wird dieser Bericht auch im Vatikan bekannt gemacht.

Coenobium

"Wenn das der Führer wüsste..."

Pretorius

Er wahr ein Lügner und Betrüger, der Bergo @Eugenia-Sarto und sein Nachfolger tut es ihm gleich. Nur viel subtiler

pater pauperum teilt das
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