Liturgischer Extremismus: Franziskus will alle lateinischen Messen verbieten
Ein Versuch, ein weiteres vatikanisches Dekret mit einer strengen, radikalen und endgültigen Lösung zum Verbot der römischen Messe umzusetzen, steht unmittelbar bevor, wie RorateCaeli.blogspot.com von "sehr glaubwürdigen Quellen" aus dem Umfeld von Kardinal Roche und Franziskus erfahren hat.
Der Blog hat schon früher Recht gehabt, zum Beispiel als er die Veröffentlichung von Traditionis Custodes ankündigte.
Die Ideologen des Vatikans, die Traditionis Custodes durchgesetzt haben, sind frustriert über die langsamen Ergebnisse, insbesondere in den Vereinigten Staaten und Frankreich.
Sie "wollen die Messe verbieten und sie überall und sofort abschaffen" und sie müssen es tun, "solange Franziskus noch an der Macht ist".
"Sie wollen es so weitreichend, endgültig und unumkehrbar wie möglich machen". Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein neues Dokument mehr Erfolg haben wird als Traditionis Custodes.
Ich denke die Pfingstwallfahrten Paris - Chartre und Chartres - Paris sowie die Europawahlen haben bei ihnen Schnappatmung ausgelöst. Da haben sie extra das Wahlalter auf 16 herabgesetzt, weil nach ihrer banalen Denke gilt, je jünger desto links und dann wählen ausgerechnet die ganz Jungen rechts. Das lasten sie alles der alten Messe an und denken, dass die neue Weltordnung nicht kommen kann, wenn überall noch die alte christliche Weltordnung in Form der alten Messe herumgeistert. Deshalb wollen sie jetzt zum finalen Schlag ausholen. Wohl bekomms.
"Angenommen, Rom erlässt in einiger Zeit einen Appell, dass man uns erneut sehen, mit uns wieder sprechen wolle, so bin ich es in diesem Moment, der ihnen die Bedingungen stellen wird. Ich werde es nicht mehr hinnehmen, in der Lage zu sein, in der wir uns anlässlich der Gespräche befanden. Damit ist Schluss. Ich werde die Frage auf der doktrinellen Ebene stellen: Seid ihr einverstanden mit den großen Enzykliken aller Päpste, die euch vorangegangen sind? Seid ihr einverstanden mit Quanta Cura von Pius IX., Immortale Dei und Libertas von Leo XIII., Pascendi Pius' X., Quas Primas Pius' XI., Humani generis Pius' XII? Seid ihr in voller Einheit mit diesen Päpsten und ihren Bestimmungen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres HERRN JESUS CHRISTUS über die Gesellschaft? Wenn ihr die Lehre eurer Vorgänger nicht akzeptiert, ist es nutzlos miteinander zu sprechen. Es ist nutzlos.“ (Mgr Lefebvre, Fideliter, n°66, November-Dezember 1988, S. 12-13) Für die Neue FSSPX ist es nicht Schluss! Die FSSPX beklagt, dass die Bischöfe keinen Dialog wollen, während Lefebvre sagt, dass es in Sachen des Glaubens keinen Dialog geben kann: "..An diesem Punkt ist es wichtig zu klären, dass Dialoge der katholischen Glaubenslehre widersprechen.“ „Ein Papst, der dieses Namens würdig und ein wahrer Nachfolger Petri ist, kann nicht erklären, er werde sich für die Anwendung des Konzils und seiner Reformen einsetzen. Allein schon dadurch bricht er nämlich mit all seinen Vorgängern und insbesondere mit dem Konzil von Trient. (Brief Msgr. Lefebvre an mehrere Kardinäle, 6.10.1978) (Hervorhebungen hinzugefügt)
Sie meinen, nicht wahr, mit "alte Messe" die frisierte, umgewandelte Roncalli-Messe von 1962. Das ist aber nicht die Tridentinische Messe! "Einfach locker und entspannt bleiben", den Jorge als Papst anerkennen, gleichzeitig ihm den Gehorsam verweigern, genau dies sind die widersprüchlichen Tradigemeinschaften FSSPX und FSSP, was die Katholische Kirche nie erlaubt hat.
36 Jahre sind es her, dass am 2. Juni 1988 Msgr. Lefebvre - nach dem gescheiterten Gespräch [und Protokoll] mit Ratzinger - seinen Brief nach Rom schickte, um dort seine Erklärung abzugeben: Am 2. Juni 1988 sandte Msgr. Lefebvre folgenden Brief nach Rom und erklärt seine lehrmäßigen Gründe (nicht seine pastoralen, wie ein Priester der FSSPX sich erlaubte zu unterstellen) (Hervorhebungen hinzugefügt) Ecône, den 2. Juni 1988 Heiliger Vater, die Besprechungen und Unterredungen mit Kardinal Ratzinger und seinen Mitarbeitern haben, obwohl sie in einer Atmosphäre der Höflichkeit und der Liebe stattgefunden haben, uns überzeugt, dass der Augenblick einer freien und wirksamen Zusammenarbeit noch nicht gekommen war. In der Tat, wenn jeder Christ bevollmächtigt ist, die zuständigen Autoritäten der Kirche darum zu bitten, dass man ihm seinen Taufglauben bewahre, was soll man dann von den Priestern, den Ordensmännern und Ordensfrauen sagen? Um unseren Taufglauben unversehrt zu bewahren, haben wir uns dem Geist des II. Vaticanums und den Reformen, die es angeregt hat, entgegensetzen müssen. Der falsche Ökumenismus, der am Ursprung aller Erneuerungen des Konzils steht, in der Liturgie, in den neuen Beziehungen von Kirche und Welt, in der Auffassung von der Kirche selbst, führt die Kirche zu ihrem Untergang und die Katholiken zum Abfall vom Glauben (Apostastie). Da wir dieser Zerstörung unseres Glaubens uns radikal entgegensetzen, und da wir entschlossen sind, in der traditionellen Lehre und Disziplin der Kirche zu bleiben,besonders in dem, was die Priesterausbildung und das Ordensleben betrifft, erkennen wir die absolute Notwendigkeit, kirchliche Autoritäten zu haben, die unsere Besorgnisse teilen und uns helfen, uns gegen den Geist des II. Vaticanums und den Geist von Assisi zu wappnen. Deswegenbaten wir um mehrere Bischöfe, die in der Tradition ausgewählt sind und um die Mehrheit der Mitglieder in der römischen Kommission, um uns gegen jede Kompromittierung zu schützen. Da man es ablehnt, unsere Gesuche in Erwägung zu ziehen, und da es offenkundig ist, dass das Ziel dieser Versöhnung keineswegs dasselbe ist für den Hl. Stuhl wie für uns, halten wir es für ratsamer, günstigere Zeiten für die Rückkehr Roms zur Tradition abzuwarten. Deshalb werden wir uns selbst die Mittel geben, um das Werk fortzuführen, das die Vorsehung uns anvertraut hat. Mittel, die uns zugesichert sind durch den Brief Seiner Eminenz Kardinal Ratzinger vom 30. Mai, dass also die Bischofsweihe nicht gegen den Willen des Hl. Stuhls ist, da sie für den 15. August zugestanden worden ist. Wir werden fortfahren zu beten, dass das moderne Rom, verseucht vom Modernismus, wieder das katholische Rom wird und seine 2000jährige Tradition zurückfindet. Dann wird das Problem der Versöhnung keinen Existenzgrund mehr haben, und die Kirche wird eine neue Jugend wiederfinden. Nehmen Sie entgegen, Heiliger Vater, den Ausdruck meiner sehr ehrerbietigen und kindlich ergebenen Gefühle in Jesus und Maria Msgr. Marcel Lefebvre Em. Erzbischof – Bischof von Tulle Gründer der Bruderschaft St. Pius X. Das war die Überzeugung von Erzbischof Lefebvre, das war die Denkungsart der damaligen FSSPX, zumindest der allermeisten Priester intern. Nach dem Heimgang von Lefebvre kam nach und nach eine neue Denkrichtung, neue Absichten und für die FSSPX vermeintliche nutzbringende Berechnungen der Neuen Piusbruderschaft zum Vorschein.
um die alte Messe los zu werden möchten sie inzwischen selbst Papstamt in der heutigen Form abschaffen, - so ein Vorschlag liegt vor- ein demokratisch gewählter Papst oder Päpstin wäre eher bereit die Ideologie von Kard Roche zu verbreiten
@maxi57 es geht nur darum die alte Messe aus den offiziellen Strukturen zu bekommen und das gelingt in Österreich gehört den ED Gemeinschaften kein einziges Gebäude überall nur zu Gast
Soll er doch machen. Die Piusbruderschaft hat einen Zulauff, wie nie zuvor.In Polen sprießen die Kapellen,Kirchen und Prioraten der Bruderschaft, wie Pilze nach dem Regen. Priester treten auch über und Berufungen gibt es auch genug. Sehr viele Gläubiger, die noch treu dem neuem Ritus waren wenden sich von ihm ab. Angewiedert von dem Zirkus, den sie in den Kirchen erleben müssen. In Deutschland wird es auch viele geben, die aus der Kirche austreten und zum Pius gehen werden. Soll er doch machen.Die Kirche wird ihn und alle seine schlechten Nachfolger überleben und überstehen.
Sie haben vergessen, @Andreios, was Erzbischof Marcel Lefebvre über diesen von Ihnen genannten Zulauf befürchtet hat: „Es gibt jede Menge Menschen, die ihre moderne und liberale Denkweise nicht aufzugeben bereit sind, jedoch zu uns kommen werden, weil es ihnen gefällt, ab und zu einer traditionellen Ritus beizuwohnen und Kontakte mit den Traditionalisten aufzunehmen. UND DIES WIRD FÜR UNSERE KREISE GEFÄHRLICH SEIN: Wenn wir von diesen Leuten überschwemmt werden, WAS WIRD DANN AUS DER TRADITION?“ (Lefebvre, Fideliter, S. 23, Nr. 68) Ebenso ziehen Sie nicht in Erwägung, dass Sie bei so einem "übergetretenen" Priester größte Gefahr laufen, ja sicher davon ausgehen müssen, ungültige Sakramente zu empfangen. Denn im Gegensatz zu heute erhielten diese "Übergetretenen" in die Piusbruderschaft früher erst mal ihre fehlende Priesterweihe, bevor sie überhaupt aufgenommen wurden. Dies alles hat die NEUE Piusbruderschaft gestrichen. Im Gegenteil, sie nimmt sogar ungeweihte Bischöfe in ihre Häuser auf und sind nun gerade wiederum dabei, dies erneut zu tun.
EB Lefebvre war eben wirklich erleuchtet. Vielleicht wird die Bruderschaft das eines Tages erkennen. Wenn der 3. Weltkrieg kommen sollte, dann wird es zur Besinnung kommen. Sowieso wird es nichts anderes mehr geben als die reine katholische Tradition. Da bin ich sicher.
Kann nur zu unserem Behagen und Entlohnung ausfallen. Der neue Fingerzeig GOTTES wird aber genauso achtlos beiseite geschoben und Bergoglio bleibt weiterhin "Der Heilige Vater"! Wären die Traditionstreuen seelenruhig ihren Weg weitergegangen und hätten sich an Quo primum gehalten, wäre es niemals zu diesem Desaster gekommen. Diese FSSPX, die solchen Verrat begannen hat. Die zuerst dröhnte, ihre Exkommunikation sei für sie ein Schutz, eine Mauer, eine Sicherheitswehr. "Weder schismatisch noch exkommuniziert" hieß ein Fleyer. Sie akzeptieren diese Exkommunikation zu Recht NICHT. Bis der Kurswechsel kam, und plötzlich die kniefällige Unterwerfung unter die Ketzer und Fremdbesitzer im Vatikan erfolgte und man demutsvoll und wie fußfällig kompromisseschließend um die Wegnahme der Exkommunikation bat, um ein Abkommen in Gang zu bringen. Man kann sich aber vorstellen, dass die FSSPX ungeschoren davon kommt und daraus wäre nur zu schließen: was muss hier an schwächlicher Nachgiebigkeit, Entgegenkommen und kraftloser Gefügigkeit Rom gegenüber geleistet worden sein. Von einem Bekennertum, von einem Glaubenskampf ist schon lange nichts mehr zu erkennen.
Die Unterwelt weiß schon lange, dass ihre Zeit zu Ende geht, deshalb will sie mit ihren Helfershelfern in der Kirche, zum großen Schlag ausholen und die lateinische Messe verbieten ... ! Latein war das große Band, dass die Weltkirche verbandt und geeint hat, dagegen sind die Freimaurer während dem Konzil vorgegangen und konnten die Abschaffung von Latein durchsetzen . Die Landesprache könne jeder verstehen, Latein aber nicht, logen sie . Verstehen kann das Volk die Sprache zwar, aber auf die Dauer hat sie keinen Reiz und wird banal . Die jetzt die Kirche regieren, kennen zwar den Wert der Hl. Messe aller Zeiten, müssen aber ihren Auftrag ausführen und das Gottes-Geschenk, die lateinische Messe, verbieten ... !
Nun, alfredus, warum vergessen Sie, dass genau Ihre FSSPX, die Sie ständig in Schutz nehmen, keinen Kampf mehr führt gegen dieses Konzil, das Sie ansprechen. Dass sie jenen, die Sie hier nennen, im Vatikan, freundschaftlich begegnen, den Anführer "Heiliger Vater" nennen und bei jeder Messe mit ihm in Gemeinschaft treten. Im übrigen regieren diese Usurpatoren ihre Sekte, nicht aber die Kirche.
Solange die FSSP sich liturgisch nicht weiter über den Tisch ziehen lässt - etwa: birituell zelebrieren wird - was im Priesterseminar Wigratzbad immer wiedern zwischen den Türen durchaus vorstellbar geoutet wird! - würde diese Bruderschaft noch insoweit an der Seite der FSSPX stehen. Dr. Wolfgang Schüler hat zum Status der FSSP klare Worte gefunden.
Der satanische Vatikan lässt jetzt alle Masken fallen. Wir dürfen nie vergessen, dass der Teufel am 29.06.1963 von satanischen Kardinälen und Bischöfen im Vatikan inthronisiert worden ist.
Ich halte so ein 'Verbot' für ungültig und wirkungslos. Ich gehe nicht davon aus, dass sich FSSP, ICKSP oder FSSPX von 'der Messe aller Zeiten' verabschieden, nur weil fehlgeleitetes menschliches Versagen in Machtpositionen das anordnet. Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Was Generationen heilig war, kann jetzt nicht verboten oder illegetim sein.
Für alle, die Jorge "Heiliger Vater" nennen (wie das die FSSPX zu tun pflegt], ist das Verbot gültig und bindend. Im wahren Papsttum gibt es kein "menschliches Versagen" in Sachen des Glaubens und der Moral. Der wahren Katholischen Kirche muss man immer und in allem gehorchen, denn sie ist CHRISTUS. Wer bis jetzt nicht die Konsequenzen gezogen, sich ständig widersprüchlich verhalten hat wie die FSSPX, den straft GOTT jetzt mit einer unentrinnbaren Sackgasse, und ihr WIDERSPRUCH wird immer mehr sichtbar.
Vor allen Dingen nie wieder Indult-Apartheid, wo die alte Messe nie an Sonn-und Feiertagen, immer zu unpassenden Zeiten an abgelegenen Orten in schmuddeligen Hinterzimmern gefeiert werden durfte. Bürgerkrieg in der Kirche scheint die beste Option.
Was erwartet man vom Gegenpapst? Der Titel des Motu proprio "Traditionis Custodes" = "Die Wächter der Tradition" führt ja schon völlig in die Irre. Denn die traditionelle lateinische Messe sollte damit abgeschafft und nicht etwa beschützt, bewacht werden. So arbeitet der Diabolus.