Franziskaner || Philosoph || Theologe
Since 2025 Prof. f. Philosophy (PTH Benedikt XVI./Heiligenkreuz/Vienna)
2018-21 Prof. f. Philosophy (TH Chur)
2017-18 Prof. f. Syst. Theology (PTH Münster)
2012-17 Ass.Prof. f. Philosophy (KTF Würzburg)
MEHR KINDER BRAUCHT DAS LAND? ABER WIE BEGRÜNDEN?
Neu-Veröffentlichung!
corrigenda.onlineMehr Kinder braucht das Land!
Privatvergnügen oder Staatsräson? Mehr Kinder braucht das Land – aber warum? Sind Kinder eine reine Privatangelegenheit? Oder soll man sie aus Staatsräson bekommen? Die eine wie die andere Motivation erscheint unbefriedigend. Unser Autor plädiert für ein Drittes im Licht des Naturrechts. Fehlende eigene Kinder und Überalterung: „Das Europa, das wir kennen, wird untergehen, wenn es so weitergeht“ © Wikimedia/Super Bomba/CC BY-SA 2.0 Ein politisches Tabu verliert zunehmend an Kraft. Immer mehr Bürgern steht vor Augen, dass Europa in eine fatale demografische Krise geraten ist. Derzeit gebären Frauen in Deutschland durchschnittlich etwa 1,3 Kinder. Das Erhaltungsniveau läge bei etwa 2,1 Kindern. In vielen anderen europäischen Ländern sind die Zahlen ähnlich. Mit der Überalterung gehen nicht nur ökonomische Herausforderungen wie etwa die langfristige Finanzierung der Rentenversicherung oder des Gesundheitswesens einher. Es geht auch um zivilisatorische Kraft, geistig-kulturellen Reichtum …
Das Patriachat ist schuld, wenn Frauen mit Falten sich nicht mehr gefallen:
Laut historischen Berichten des griechischen Geschichtsschreibers Herodot urinierten die Frauen im Alten Ägypten im Stehen, während die Männer dies im Sitzen oder Hocken taten.
Herodot schrieb wörtlich:
„Die Weiber lassen ihren Harn im Stehen und die Männer im Sitzen.“
Ob es tatsächlich so war, lässt sich heute laut archeologischen Funden nicht beweisen. Vermutlich hat Herodot was anderes im Sinn gehabt. In altem Ägypten durften Frauen Verträge schließen, Handel treiben und Eigentum besitzen. Herodot nutzte die (für ihn verkehrten) Toilettengewohnheiten auch als Metapher dafür, dass in Ägypten die klassischen Geschlechterrollen „auf dem Kopf“ standen.
Männer können auch im stehen pinkeln, wollen die Emanzen das nicht mal ändern?
Denkwege...
Homosexuelle Person: "Ich bin so geboren. Gott macht keine Fehler!"
Transgender Person: "Ich bin im falschen Körper geboren. Auch Gott macht Fehler!"
Neu-Veröffentlichung!
corrigenda.onlineMehr Kinder braucht das Land!
Privatvergnügen oder Staatsräson? Mehr Kinder braucht das Land – aber warum? Sind Kinder eine reine Privatangelegenheit? Oder soll man sie aus Staatsräson bekommen? Die eine wie die andere Motivation erscheint unbefriedigend. Unser Autor plädiert für ein Drittes im Licht des Naturrechts. Fehlende eigene Kinder und Überalterung: „Das Europa, das wir kennen, wird untergehen, wenn es so weitergeht“ © Wikimedia/Super Bomba/CC BY-SA 2.0 Ein politisches Tabu verliert zunehmend an Kraft. Immer mehr Bürgern steht vor Augen, dass Europa in eine fatale demografische Krise geraten ist. Derzeit gebären Frauen in Deutschland durchschnittlich etwa 1,3 Kinder. Das Erhaltungsniveau läge bei etwa 2,1 Kindern. In vielen anderen europäischen Ländern sind die Zahlen ähnlich. Mit der Überalterung gehen nicht nur ökonomische Herausforderungen wie etwa die langfristige Finanzierung der Rentenversicherung oder des Gesundheitswesens einher. Es geht auch um zivilisatorische Kraft, geistig-kulturellen Reichtum …
MEHR KINDER BRAUCHT DAS LAND? ABER WIE BEGRÜNDEN?
Nun ja, die Hoffnung stirbt zuletzt!
Besprechung von "God, Goodness and Philosophy"
franziskaner.atGod, Goodness and Philosophy – Dominikus Kraschl
Rez. zu Harriet A. Harris (Ed.): God, Goodness and Philosophy, Ashgate: Surrey 2011. In: ANTONIANUM Periodico Trimestre, 2/2013, S. 501-505 This volume results from a conference held in Oxford, 2009 under the auspices of The British Society for the Philosophy of Religion (BSPR), entitled “God and Morality”. The volume is divided into two parts. Part I reflects “the relationship […] between our sense of morality and a transcendent cause”, while Part II deals with “the nature of God´s own goodness, and whether it coheres with other divine qualities and with the universe God has created” (9). In the following I will exclusively refer to the contributions of Part I, since I consider these to be of particular interest in the current philosophical and public debate. A popular way of interpreting the relationship between God and morality, especially within Anglo-American discourse, is to propose that some, or even all, of our moral imperatives come by divine command. However, so-called ‘Divine …
Ein Gottesleugner kann die Existenz Gottes rational nicht negieren.
WER ist GOTT, und wenn ja, WIE VIELE? Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre
franziskaner.atWer ist Gott, und wenn ja, wie viele? Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre. – Dominikus Kraschl
Zum Thema: Gibt es in Gott interpersonale Liebe oder haben auch Christen Gott als Monosubjektivität zu denken? In letzter Zeit sind unter christlichen Theologen wieder vermehrt Stimmen zu vernehmen, welche die Dreieinigkeit Gottes nicht als vollkommene Liebe zwischen den göttlichen Personen, sondern als (trinitarisch strukturierte) Monosubjektivität denken wollen. Der vorliegende Beitrag argumentiert demgegenüber, dass es nicht nur gute theologische, sondern auch gute philosophische Gründe gibt, Gott als vollkommene und freudvollste Gemeinschaft göttlicher Personen aufzufassen. Dieser Beitrag erschien ursprünglich in: Thomas Marschler & Thomas Schärtl (Hg.), Herausforderungen und Modifikationen des klassischen Theismus. Band 1 Trinität, Aschendorff: Münster 2019, S. 361–386. Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre. Hinführung zur Fragestellung Die Trinitätstheologie erlebte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Renaissance. Eine wichtige …
Andreas Tauschner, denken Sie da nicht etwas zu kurz, denn für uns Menschen sind vier Dimensionen evident, nämlich Raum und Zeit.
Zur Entstehung & Entwicklung des Zölibats hier:
franziskaner.atWie hielt´s die alte Kirche mit dem Zölibat? – Dominikus Kraschl
Dieser Beitrag erschien zuerst in: Forum katholische Theologie Jg. 40 (3/2024), S. 208-2016 Wollbolds Quellenedition wirft neues Licht auf eine alte Frage In mehr als zehnjähriger Arbeit erstellte Andreas Wollbold, Professor für Pastoraltheologie in München, eine Quellensammlung mit dem Titel: Zölibat. Schlüsseltexte aus den Anfängen bis zum 5. Jahrhundert, erschienen in Pustet: Regensburg 2024 (1040 S.). Die Quellenedition umfasst 459 Schlüsseltexte aus der Frühgeschichte des Zölibats. Mit ihr möchte Wollbold dazu beitragen, die Erforschung des Zölibats in der frühen Kirche auf eine solide, tendenzfreie Grundlage zu stellen.[1] Entsprechend versteht der Autor sein Werk weder als «Apologie» noch als «Lehrbuch», sondern als «Arbeitsinstrument» (S. 45). Zum Aufbau Den chronologisch geordneten, meist griechischen oder lateinischen Originaltexten wird zunächst eine gut lesbare deutsche Übersetzung zur Seite gestellt. Darauf folgt jeweils eine kurze Diskussion, in der mögliche Übersetzungs …
„Vor dem Beginn der Arbeit an dieser Textsammlung ordnete der Verfasser sich dem Entwicklungsparadigma zu [...]. Doch die Beschäftigung mit den vorkonstantinischen Quellen gab zu denken, so sehr, dass der Verfasser am Ende zu einem differenzierten Anhänger der These vom apostolischen Ursprung des Enthaltsamkeitszölibats wurde.“
Was ist (christliche) Spiritualität? Was ist Fundamentaltheologie? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
Fundamentaltheologie und Spiritualität – Dominikus Kraschl
Zu einem klärungsbedürftigen Verhältnis Während sich zum Verhältnis von Spiritualität und Dogmatik, Spiritualität und Moraltheologie oder Spiritualität und Religionswissenschaft (mehr als) genügend Literatur findet, scheint das Verhältnis von Spiritualität und Fundamentaltheologie bislang eher stiefmütterlich behandelt worden zu sein. Von daher steht die Frage im Raum, ob die Auseinandersetzung mit Spiritualität überhaupt zu den Aufgaben der Fundamentaltheologie gehört, oder, etwas anders gewendet: Hat die Auseinandersetzung mit Spiritualität für das Projekt der Glaubensverantwortung nur eine periphere, anwendungsorientierte Bedeutung, oder ist Spiritualität gar so etwas wie ein unentbehrlicher Erkenntnisort und Erkenntnisweg der (Fundamental)Theologie? Die Überlegungen dieses Beitrags nähern sich einer Antwort auf diese Fragen in drei Schritten: Ich beginne mit einer Bestimmung des Spiritualitätsbegriffs (Teil I). Daraufhin erläutere ich die Fundamentaltheologie als theologische …
franziskaner.at
Was ist (christliche) Spiritualität? Was ist Fundamentaltheologie? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander?
Fundamentaltheologie und Spiritualität – Dominikus Kraschl
Zu einem klärungsbedürftigen Verhältnis Während sich zum Verhältnis von Spiritualität und Dogmatik, Spiritualität und Moraltheologie oder Spiritualität und Religionswissenschaft (mehr als) genügend Literatur findet, scheint das Verhältnis von Spiritualität und Fundamentaltheologie bislang eher stiefmütterlich behandelt worden zu sein. Von daher steht die Frage im Raum, ob die Auseinandersetzung mit Spiritualität überhaupt zu den Aufgaben der Fundamentaltheologie gehört, oder, etwas anders gewendet: Hat die Auseinandersetzung mit Spiritualität für das Projekt der Glaubensverantwortung nur eine periphere, anwendungsorientierte Bedeutung, oder ist Spiritualität gar so etwas wie ein unentbehrlicher Erkenntnisort und Erkenntnisweg der (Fundamental)Theologie? Die Überlegungen dieses Beitrags nähern sich einer Antwort auf diese Fragen in drei Schritten: Ich beginne mit einer Bestimmung des Spiritualitätsbegriffs (Teil I). Daraufhin erläutere ich die Fundamentaltheologie als theologische …
franziskaner.at
WER ist GOTT, und wenn ja, WIE VIELE? Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre
franziskaner.atWer ist Gott, und wenn ja, wie viele? Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre. – Dominikus Kraschl
Zum Thema: Gibt es in Gott interpersonale Liebe oder haben auch Christen Gott als Monosubjektivität zu denken? In letzter Zeit sind unter christlichen Theologen wieder vermehrt Stimmen zu vernehmen, welche die Dreieinigkeit Gottes nicht als vollkommene Liebe zwischen den göttlichen Personen, sondern als (trinitarisch strukturierte) Monosubjektivität denken wollen. Der vorliegende Beitrag argumentiert demgegenüber, dass es nicht nur gute theologische, sondern auch gute philosophische Gründe gibt, Gott als vollkommene und freudvollste Gemeinschaft göttlicher Personen aufzufassen. Dieser Beitrag erschien ursprünglich in: Thomas Marschler & Thomas Schärtl (Hg.), Herausforderungen und Modifikationen des klassischen Theismus. Band 1 Trinität, Aschendorff: Münster 2019, S. 361–386. Ein philosophisches Votum für eine Sozietät in der Gotteslehre. Hinführung zur Fragestellung Die Trinitätstheologie erlebte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Renaissance. Eine wichtige …
Die Menschheitsgeschichte zählt ungefähr 5.000 "Götter". Drei davon sind monotheistisch. Nur einer ist trinitarisch.
Sind Glaube und Zweifel an Gott miteinander vereinbar?
franziskaner.atIst der Glaube an Gott mit ernsten Zweifeln an seiner Existenz vereinbar? – Dominikus Kraschl
Lesedauer etwa 3 Minuten Zuerst veröffentlicht unter dem Titel: »Ist der Glaube an Gott mit ernsten Zweifeln an seiner Existenz vereinbar?« In: Der Sendbote des Heiligen Antonius, 3/2013, S. 42 Der religiöse Glaube scheint bestimmte Überzeugungen in Bezug auf Gott und sein Verhältnis zum Menschen zu beinhalten. Schließlich muss man ja, um auf Gott vertrauen zu können, von seiner Existenz, Güte u. a. m. überzeugt sein. Nicht wenige Zeitgenossen zweifeln freilich daran, ob sich religiöse Überzeugungen überzeugend begründen und damit als rational erweisen lassen. Es fragt sich: Ist der Glaube mit einer skeptischen Einstellung vereinbar? Eine von vielen Wissenschaftlern akzeptierte erkenntnistheoretische Maxime besagt, dass wir dann rational sind, wenn wir unsere Überzeugungen den verfügbaren Belegen und Argumenten anpassen. Angewandt auf die Frage, unter welchen Voraussetzungen der Gottesglaube beanspruchen kann, rational zu sein, bedeutet dies: An Gott zu glauben ist genau dann rational,…
"An allem habe ich gezweifelt - nur nicht an der Existenz Gottes." "Glaube und Skepsis sind in einer insgeheimen Allianz wider den Hochmut des Menschen." (GOMEZ DAVILA)
Witz des Tages
Am Abend der Heimsuchung noch etwas Lustiges.
Ich dachte Friedrich Merz wäre der Witz des Tages?